Milchbrei in München mit Milupa und Martin + Rezepte (gesponserter Beitrag – again)

Als ich vor Monaten von Milupa die Einladung für einen Papa-Kind-Kochkurs mit Martin Baudrexel bekam, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Idee, dass wir Papas etwas für uns und unsere Kleinen kochen, fand ich super. Gwenny isst mit ihren kleinen Zähnchen zwar schon fast alles bei uns mit, doch zu Porridge zum Frühstück oder einem Grießbrei am Abend sagt sie auch nicht „Nein“ – obwohl das ihr Lieblingswort zu sein scheint! Außerdem steht uns die Breizeit bei Charly ja nochmal bevor.

Wir sind also alle zusammen nach München gereist, damit ich mir ein paar Inspirationen und Rezepte holen kann.

Leider wurde die Idee vom Papa-Kind-Kochen bis dahin wieder über Bord geworfen. Martin (der Fernsehkoch 😉 )wollte nämlich unter anderem auch Grillen und mit 5 Kleinkindern in der Küche war die Wahrscheinlichkeit, dass die Kochschule abbrennt, einfach zu hoch. Da ich Stephie aber nicht mit zwei unter zwei in fremder Umgebung alleine lassen wollte, begleitete Gwendolyn mich trotzdem.

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Zuerst bekamen (unter anderen) Boris (@_lifeofbo), Thomy (@easydaddy), Kai (@daddylicous) und ich von der Ökotrophologin (das ist ein Wort oder?! Sagt das mal 3-mal hintereinander: Ökotrophologin, Ökotrophologin, Ökotrophologin) ein paar Facts zum Thema Baby- und Kleinkindernährung.

Nach dieser kurzen Einführung ins Thema ging es – mit Schürzen bewaffnet – ab an den Herd. Gwenny und ich – ok ehr ich, weil es draußen so heiß war und ich was Fruchtiges brauchte – haben uns für einen Mangobrei entschieden. Nach dem „Einkauf“ an der Zutatenwand, wurde geschält, geschnippelt und gerührt – und Karotten genascht.

Wir haben uns zwar nicht 100% an das Rezept gehalten, dadurch wurde der Brei einfach noch besser ;-). Zuvor hatten wir gelernt, dass man bei der Dosierung der verschiedenen Zutaten nichts falsch machen kann, natürlich gibt mehr Obst mehr Süße oder sättigt mehr Getreideanteil stärker, aber ungesund wird der Brei dadurch nicht. Und letztendlich, als alle die Runde zum Probieren beendet hatten, waren sich alle einig, dass unser Brei der Beste war. Aber das war ja von vorneherein klar, so viel Liebe wie Gwenny und ich da gemeinsam rein gesteckt hatten.

Mittlerweile habe ich den Brei zu Hause schon ein paar Mal wieder gemacht, er geht auch super als Dessert durch und das restliche Püree schmeckt auch als Eis richtig gut. Mango halt ;-).

Im Anschluss an die Breie, ging es dann an was Richtiges zu Essen für uns Papas. Steak mit Dreierlei Soßen, Spargel und Kartoffelwedges. Dank Gwenny konnte ich mich hier vor dem Geschnippel drücken.
Wir beide haben den anderen ganz entspannt über die Schultern geschaut, Kochkünste gelobt, Fehler gerügt und uns zwischendurch auch einfach mal ein bisschen frische Luft und eine Püppi-Pause (Gwennys Puppe heißt so) gegönnt. Aber keine Sorge, ganz untätig waren wir nicht.
Als die Soßen größtenteils fertig waren, haben wir ihnen heimlich den letzten Pfiff gegeben. Hier und da fehlte etwas Säure, eine Prise Salz oder etwas Zucker. Martin hatte uns erklärt, dass zu jedem Gericht diese drei „S“ gehören, aber da hatten wohl nicht alle zugehört! Mein absoluter Favorit war die Tomaten-Wassermelonen-Salsa. Die Stückchen wurden hierzu beim Event etwas zu groß geschnitten, so dass die Salsa eher einem Salat glich. Danke übrigens dafür, denn bei Grillparties kommt sie, dass kann ich aus Erfahrung berichten, auch super an, wenn man sie als Salat zum Buffett beisteuert. 

Alles in allem war es ein echt gelungenes Event. Ich habe nicht nur viel Interessantes über Babynahrung gelernt, sondern auch viele neue Leute getroffen.

Wenn ihr noch ein paar bewegte Bilder zum Kochkurs und unserem Aufenthalt in München sehen wollt, dann schaut doch mal in unser privates FMA rein!

Auf meinbrei.de gibt es noch viele interessante Geschichten von Max‘ und Renés Breizeit und hilfreiche Tipps zum Thema Beikost. Schaut mal vorbei!

 

Man vergisst so viel – gesponserter Beitrag zum Throwback Thursday

Charlotte ist seit gut einem Monat bei uns und für Stephie und mich war diese Zeit fast ein einziges Dejá-vù.

Also fast! In den ersten zwei Wochen schlief Charly als Frühchen noch sehr viel und dabei konnte man sie auch mal ablegen, schnell duschen, saugen oder nur für Gwenny da sein. Danach jedoch ergab sich für uns das Bild, das wir schon aus der Anfangszeit mit Prinzessin Nr. 1 kannten: alleine liegen ist nicht so das Wahre!
Auf dem Arm ist es schon besser
und am Schönsten, wenn man im Fliegergriff oder auf Papas Schulter durch die Wohnung getragen wird.

Wenn ich alte Fotos anschaue, gibt es von mir hunderte Selfies mit Gwendolyn auf der Schulter und das scheint sich bei Charly nicht zu ändern. Ich perfektionierte das „Auf-der-Schulter-Tragen“ so, dass ich mich gleichzeitig umziehen und ja, sogar Schuhe anziehen und binden konnte. 

Unsere Gwenny wollten wir aber auch überhaupt nicht ablegen. Sie hatte nach der Geburt etwas zu viel abgenommen und dann lief das Stillen erst mal nicht wie aus dem Bilderbuch und auch die Flasche, die sie ab und zu von mir bekam, akzeptierte sie mal mehr und mal weniger. Obwohl ich das im Nachhinein wohl auch etwas anders bewerten würde, schließlich ist der Babymagen bei der Geburt ja nur so groß wie eine Kirsche, dass da nicht viel vom Fläschchen reinpasst, ist klar.
Die Hebamme kam in den ersten Wochen täglich und wir freuten uns über jedes Gramm, das unsere Kleine zunahm. Das ist bei Charly anders. Sie trinkt so gut und nimmt so schnell zu, dass uns die Hebamme viel seltener besucht.
Wenn ich darüber nachdenke, welchen Stress wir uns mit Gwennys Gewicht gemacht hatten, kann ich jetzt, wo das bei Charlotte so gut läuft, nur den Kopf schütteln. Aber so ist jedes Kind anders. Mit 5 Monaten wiegt ein Baby „normalerweise“ etwa doppelt so viel, wie bei der Geburt und obwohl das bei Gwenny erstmal nicht danach aussah, hat sie diesen Richtwert eingeholt. Dass Charly das schafft, bezweifle ich nicht ;-).

Ach und wisst ihr, was mich noch total in der Zeit zurückversetzt hat?! Kümmelsalbe! Dieser Geruch, ich liebe ihn, Stephie nicht so ;-). Oh man, wie oft massierte ich Gwennys Bäuchlein und bei Charly geht es genau so weiter. Das ist einfach auch so ein inniger Moment, wenn die Kleinen realisieren – ja, ich denke das tun sie – dass ihnen Mama oder Papa gerade etwas richtig Gutes tut. 

Einen #wickelgate Moment, wie „damals“ bei Gwenny, habe ich bei Charlotte bis jetzt allerdings noch nicht erlebt. Das habe ich meiner Frau überlassen;-). Aber am lernt aus seinen Fehlern und so liegt der weiße Teppich jetzt im Tipi und nicht mehr vor der Wickelkommode.

Ob Charlotte bei der Beikost auch ganz andere Vorzüge haben wird als  Gwendolyn? Gwenny wollte irgendwann einfach auch essen, wenn wir gegessen haben. „Mama und Papa führen etwas mit einem silbernen Ding vom Teller in den Mund, das will ich auch“, war wohl der Gedanke, der ihr irgendwie ins Gesicht geschrieben schien. Letztes Jahr habe ich im Hofladen Pastinake gekauft – weil gut verträglich und so – aufwendig gekocht und püriert. Und für was?! Ein angeekeltes, zu einer Grimasse verzogenes Babygesicht. 

Dann haben wir es mir Kürbis probiert, der wohl besser schmeckte, aber fürchterliche Flecken hinterließ. Oh je, ich will gar nicht weiter dran denken! Abends zauberte der geriebene Apfel mit 7 Korn Flocken zumindest ein Lächeln auf Gwennys Gesicht. Achja – süß war es, wie Gwenny den ersten Löffel in den Mund steckte und süß ist es, wie sie jetzt schon versucht selbstständig zu essen und mit ihrer Schwester zu teilen! Ja, fleckenfreier ist es sicherlich nicht geworden, aber wenn ihr tomatenverschmiertes Gesicht bis über beide Ohren strahlt, entschädigt das für alles! Und in gar nicht all zu ferner Zukunft grinsen da zwei löffelnde Mädchen.

Einen Schritt weiter als wir ist da schon Vollzeitpapa René. Er berichtet auf dem Milupa-Blog meinbrei.de über seine Elternzeit und die Ernährung seines Sohnes Max. Mehr über sein Abenteuer Elternzeit und den Start in die Beikostphase mit Söhnchen Max erfahrt ihr auch hautnah auf Instagram und Facebook. Schaut doch einfach mal bei ihm vorbei.

Ostereier aus Beton – Dekoration zu Ostern DIY

Diese Idee habe ich schon vor – ich kann es euch gar nicht so genau sagen – mindestens zwei Jahren mal in einem Magazin gesehen und wollte sie seitdem umsetzen. Aber ich finde mit der Osterdekoration ist das so eine Sache. Man macht gerade den Garten oder Balkon bereit für den Frühling und hat sowieso schon so viel mit dem Frühjahrsputz zu tun und ZACK ist Karfreitag! Man hat weder Ostergras fürs Osternest besorgt, noch Eier gefärbt, geschweige denn irgendetwas dekoriert.

Also zumindest ging es mir die letzten Jahre immer so. Wahrscheinlich ändert sich dass jetzt mit meinen Töchtern, die die Feste im Jahresverlauf immer bewusster miterleben.

Und so habe ich es dieses Jahr doch tatsächlich geschafft, Eier auszublasen und Beton zu kaufen!

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1Kg Kreativ-Beton (ca. 10€ im Bastelladen) hat bei mir für 9 Ostereier gereicht.
Den Beton, den ich benutzt habe, musste ich im Verhältnis 10:1 mit Wasser mischen. Nachdem er gut durchgerührt wurde, musste er für 2 Minuten ruhen.

Die Verkäuferin im Bastelladen hatte mir empfohlen, die Eier vorm Befüllen einzuölen, dann ließe sich der Beton besser aus der „Form“ lösen. Den Tipp lege ich euch auch ans Herz, denn auch wenn man die Eierschale dann sowieso einfach kaputt macht, um die Eier auszulösen, erleichtert einem das Öl unglaublich die Arbeit. Ich habe mal ein Ei ohne Öl probiert – schlechte Idee!

Zum Austrocknen habe ich die gefüllten Eier in einen Blumentopf voller Erde gestellt und einfach ein paar Tage – weil ich einfach keine Zeit hatte – stehen lassen. Laut Anleitung reichen aber wohl schon 24 Stunden zum Trocknen.
Wie schon erwähnt, habe ich die Eier dann einfach aufgeschlagen, die Schalen abgefuschelt und den Beton nochmal gewaschen und mit einer alten Spülbürste abgeschrubbt. FERTIG!

In dem Magazin damals und auch im Bastelladen wurden die Betonstücke abschließend noch mit Blattgold verschönert, was auch zuerst meinem Plan entsprach.
Als die Betoneier dann aber bei uns auf dem Tisch standen, fand ich sie so schon total chic und hab das mit dem Gold gelassen. Wie findet ihr sie?
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OLYMPUS DIGITAL CAMERAMan könnte die Eier auch farbig gestalten.
Wenn man sie z.B. bis zur Hälfte in schönem Muster bemalt oder Pastellfarben am Ei herunterlaufen lässt, so dass die Farbe in Tropfen herunterläuft, werden die Eier sicher auch zu echten Hinguckern.
Letztendlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, doch etwas Beton sollte schon noch rausschauen, sonst könnte man ja auch einfach ausgeblasene Eier bemalen ;-).

Im Laufe des Jahres werde ich auf jeden Fall ständig wieder Betoneier machen, denn ich kann sie mir auch super als Tischdeko im Hotel meiner Eltern vorstellen. Dieses „Rohe“ hat schon echt was.
Ein bisschen Zeit bleibt ja jetzt noch bis Ostern und die Betoneier sind  – von der Trockenzeit mal abgesehen –  echt schnell gemacht. Wenn ihr für eure Osterdekoration auch Betoneier macht, würde ich mich über Fotos von euren Kreationen unter dem #bastelnmitflyingdaddy freuen! Schließlich muss ich Ideen für die vielen hundert Eier sammeln, die nächstes Jahr die Tische im Hotel schmücken sollen ;-).

 

Fensterputzen leicht gemacht – Haushaltstipp 

Halli Hallo!


Ich putze gerade schon wieder Fenster!
Letzte Woche hab ich ja schon mal zwei Fenster geputzt, die zur üblichen „Besucher-in-der-Wohnung“-Zeit von der Sonne angestrahlt werden. So hatte ich mit minimalem Aufwand den maximalen Effekt! Denn an den anderen Fenstern, die entweder in Räumen sind, die Gäste nicht betreten oder eben nur vormittags von der Sonne angestrahlt werden, fällt ja außer uns niemandem auf, dass sie dreckig sind ;-). Außerdem lohnt sich bei einigen Fenstern das putzen gar nicht, weil sie bis ca. 90 cm über dem Boden sowieso täglich von Kinderfingern betatscht werden.

Aber für Mittwoch hat sich Besuch angekündigt, der von Frühmorgens bis Spätabends bleibt und deshalb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit unsere dreckigen Fenster sieht! Das hört sich jetzt an, als könnte man durch unsere Fenster nicht durchschauen. Haha! Aber so schlimm ist es nicht. Ihr wisst ja, was ich meine, da reicht ja schon ein blöder Streifen, der direkt im Licht liegt und schon ist das Fenster dreckig!

Früher habe ich Fensterputzen gehasst! Es ist eben so schwierig, die streifenfrei zu bekommen. Deshalb habe ich das auch schon immer lieber selbst übernommen, weil ich da nämlich nur mich verbessern kann, wenn es nicht perfekt ist und nicht an Stephies Arbeit rumnörgele! Außerdem ist Fensterputzen so eine Arbeit, die nur auffällt, wenn sie nicht gemacht ist!

Aber seit ich Papa bin, habe ich die ultimative Fensterputzlösung gefunden. Warum seit ich Papa bin? Weil ich seit dem einer Gruppe angehöre, die unglaublich gute Ratschläge, Produktneuheiten und Rezepte teilt!

Die Düsenmuttis! 

Und dort taucht in regelmäßigen Abständen immer mal wieder das Wort „Kaltwassertuch“ auf. Ich hab’s vor einem Jahr gekauft und  seitdem erleichtert es mir das Fensterputzen ungemein!

Man braucht nur das Tuch und destilliertes Wasser!
Keine Reiniger!
Keinen Abzieher!

Einfach das Tuch eintauchen, wieder komplett auswringen, so dass es schon fast wieder trocken ist. Wenn man über die Scheibe wischt, bleiben dann zwar ganz viele kleine Wassertropfen, die dann aber wegtrocknen. Fleckenfrei! Ok, bei Gwennys Fingerabdrücken, wische ich zwei mal etwas kräftiger drüber, aber auch die verschwinden ohne Probleme! So putzt ich unsere Fenster und Spiegel (und wir haben viele) innerhalb von 10 Minuten! Ohne Wasserflecken auf Boden und Fensterbank!
Das destillierte Wasser nehme ich einfach aus unserem Wäschetrockner.

* Nachtrag: Die Tücher können in der Waschmaschine gewaschen werden! Es ist auch eine ausführliche Anleitung zur Anwendung bei den Tüchern dabei! *
Ja, ich weiß, das klingt jetzt wie beim Teleshopping. Wundermittel und so, aber es ist wirklich super!

Ansonsten würde ich hier als Papa sicher nicht über „Fensterputzen“ schreiben.

Bestellen kann man die Tücher soweit ich weiß nur hier!

Weil ich so überzeugt von den Tüchern bin und hoffe, euch das Leben auch ein bisschen zu erleichtern, habe ich nach einem „Rabattcode“ gefragt und den dann auch bekommen!

Mit dem Kennword „FlyingDaddy“ bekommt ihr 3 Tücher zum Preis von 2!

Zwei Tücher kosten 20€+3€ Porto, wenn ich mich nicht irre… gilt aber nur bis 31.5. 

Ach, ich bekomme keine Provision. Meine 3 Tücher habe ich selbst gekauft. 

 

Aus Gwennys Kinderzimmer wird ein Geschwisterzimmer – Zweites Kapitel

Dass dieses Vorhaben so ein Chaos auslöst, hätte ich nicht gedacht. Wir haben ja Gwennys „alten“ Kleiderschrank gegen einen weniger tiefen ausgetauscht und mussten einen Teil des Inhalts neu verstauen. Bettzeug, Kissen und ja, teilweise Weihnachtsschmuck musste raus, um Platz  zu schaffen für Baby No. 2!

Wir haben erstmal alles raus und im Arbeitszimmer – seit Stephie in Elternzeit ist, eher eine Abstellkammer – verstaut, den Schrank verkauft und abbauen lassen. Blöd nur, dass der Liefertermin für den neuen Schrank erst knapp 2 Wochen später war, also lebten wir hier wie während eines Umzugs. Aber irgendwie war es das ja auch!

Und dann kam das Bett! Wir hatten uns schon vor einer ganzen Weile in das Etagenbett aus der Wood Reihe von Oliver Furniture verliebt. Nachdem wir nach langem Suchen, nicht einmal ansatzweise eine Alternative gefunden hatten, haben wir es uns eben zusammengespart und dann „gegönnt“.

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Meine Schwester und ich hatten auch bis wir 6 & 5 waren zusammen ein Etagenbett. Dann zog meine Schwester in ein neues Bett und mein Bruder für ein paar Jahre ein. Ich hatte das Bett dann auch noch, als mein Bruder in sein eigenes Zimmer zog und erst mit 14 bekam ich dann ein „Jugendbett“. Wie das Oliver Furniture Bett, konnte unseres auch in etlichen verschiedenen Variationen aufgebaut werden.
Bei uns steht das Bett jetzt als Etagenbett. Den passenden Bausatz, um daraus dann mal zwei Einzelbetten zu machen, habe ich gleich mitbestellt.
Ja, das Wood ist eine Investition, aber wenn Gwenny und Charly es in etwa so lange nutzen, wie ich mein Etagenbett, dann hat sich das definitiv gelohnt.

Wahrscheinlich wird das obere Bett auch erstmal nicht zum Schlafen genutzt, bis Gwenny sicher mit der Leiter und der Höhe ist. Doch zum Vorlesen ist der Platz dort oben unter dem Baldachin echt gemütlich ;-).OLYMPUS DIGITAL CAMERA

An den Baldachin kommen übrigens noch goldene Sterne, die ich aber noch nähen muss.

Der Wickeltisch ist jetzt in die Nische neben dem Fenster gezogen. Ihr erkennt sie wahrscheinlich gleich, die MALM vom Schweden, zu der wir einfach einen Wickelaufsatz bestellt hatten.  Die Wickelauflage habe ich selbst genäht und die Hängedeko stammt auch von IKEA.
Daneben hängen die Aquarelle, die auch schon vorher in Gwennys Zimmer hingen. Weil hierzu auch ständig Fragen kommen, hier der Link zu Etsy ;-).

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Ach je, eigentlich wollte ich in diesem Zimmer viel weniger schwedische Möbel und jetzt taucht der Name hier ständig auf! Aber beim Kleiderschrank überzeugt das PAX System einfach. Wir haben, wie schon erwähnt, den „schlanken“ Schrank genommen. Und jede der Damen hat ihre eigenen 1,5 Meter Schrank. Leider gibt es in der 38cm Tiefe-Version keine Kleiderstange, die quer verläuft, weil ein erwachsener Kleiderbügel da einfach nicht rein passt. Doch Kinderbügel gehen rein, deshalb habe ich einfach eine Stange vom 60cm Schrank genommen und selbst Löcher dafür gebohrt. Wo hätten sonst Gwennys viele Kleider Platz gefunden?

Wie ihr seht, haben wir das Zimmer ziemlich neutral gehalten. Die weißen Möbel lassen eine Neugestaltung leichter zu und weil man sich an manchen Farben auch mal schnell satt sieht, haben wir bei der Wandgestaltung auch „nur“ auf Wandsticker gesetzt. Für mehr Farbe im Zimmer soll dann noch die passende Bettwäsche und der richtige Teppich sorgen. Die Wäsche ist schon ausgewählt, aber leider noch nicht lieferbar.

Und der Teppich – naja.  Den Teppich, in den wir uns eigentlich schon verguckt hatten, hat Done by Deer jetzt leider nicht mehr im Programm. Auf der Messe im September lag er rum und auch im Kollektionskatalog ist er noch zu sehen: Mintfarben mit goldenen Punkten. Diese Kombi gibt es jetzt aber doch nicht, mal sehen, ob wir uns mit einer anderen Variante anfreunden können oder ob wir weiter suchen müssen.

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Babynestchen nähen – Anleitung und kostenloses Schnittmuster

Ok, weil so viele danach gefragt haben, versuche ich mich mal wieder an einer Nähanleitung.

Als Gwenny noch ein Neugeborenes war, haben wir ihr immer ein Nest aus einem Stillkissen und einer Decke gebaut. Das hat gut geklappt, musste jedoch jedes mal neu „aufgebaut“ werden und als sich Charly ankündigte, meinte Stephie gleich, dass sie so ein Babynestchen will!
Ich bin so einigen Shops gefolgt, die traumhafte Nestchen anfertigten und eigentlich wollte ich mir die Zeit sparen und dort eines bestellen, bis IHR meintet:
„Wer, wenn nicht du Georg?!“
Also bin ich auch Online auf die Suche nach Schnittmustern gegangen und diese beiden haben mich am meisten beeinflusst:
Victoriabrikho.se
Frau DIY

Mein Schnittmuster sieht so aus:

Bildschirmfoto 2017-03-17 um 14.01.14

Ich habe mal versucht, das in Originalgröße in ein PDF zu packen. Ich hoffe das hat funktioniert ;-):Schnittmuster Nestchen.

Für das Nestchen braucht ihr:

-Volumenflies P140 (ca. 30cm x 150cm)
– Füllwatte (ziemlich viel! ich hatte glaube ich 3 Beutel)
– 3m Nahtband (3cm breit)
– 3m Baumwollkordel
– 3m Klöppelspitze
– ein Stück Teddyflausch (ca. 40cm x 80cm)
– Baumwollstoff (ca. 150cm x 150cm)
– farblich passendes Garn

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Die meisten Babynestchen, die man so sieht, sind zweifarbig. Wenn man Ober- und Unterseite aus verschiedenen Stoffen ausschneidet, sieht man den unteren Stoff beim zugeschnürten Nestchen an der „Rolle“. Ich wollte es anders, habe Ober- und Unterseite gleich, aber die Liegefläche aus Teddyflausch genäht. Das hat das ganze etwas komplizierter gemacht, aber „selbst schuld“ sag ich da nur.

Wenn ihr es so machen wollt wie ich, dann schneidet den Stoff einmal mit ganzem Schnittmuster + Nahtzugabe zu und schneidet dann den dunkelroten Teil aus. Das „U“ nochmal aus dem selben Stoff und das „Oval“ aus Teddyflausch ausschneiden. Das Oval ins U zu nähen ist ein bisschen – wie soll ich sagen?! – unschön! Wenn das geschafft ist, müsst ihr Ober- und Unterteil rechts auf rechts zusammennähen. Aber nicht vergessen, unten offen zu lassen! Irgendwo muss die ganze Füllwatte ja rein ;-).

 

Dann braucht ihr eine Kordelführung. Dafür habe ich ein graues, 3cm breites Nahtband genommen und mit Klöppelspitze verschönert. Bis ich die Spitze am Band hatte war auch ein Kampf. Das Problem war hier aber nicht das Nähen, sondern das Kleinkind, das mir die Bänder gestohlen und sich damit eingewickelt hat.

Dieses Band wird jetzt so aufgenäht, dass die Naht zwischen Ober- und Unterseite des Nestchens genau in der Mitte darunter liegt.

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Hier wird jetzt dir Kordel durchgezogen, mit der man das Nestchen am Ende zuknotet. Am besten funktioniert das, wenn man eine Sicherheitsnadel ans eine Ende der Kordel macht. Daran lässt sich die Bordelle leichter durch den Tunnel fuscheln.
Jetzt ist das Babynestchen schon fast fertig, denn nun gehts auch schon an die Füllung! Für die Liegefläche habe ich das Volumenvlies 2 Mal im dunkelroten Teil des Schnittmusters zugeschnitten, übereinander gelegt in das Babynestchen geschoben und die Liegefläche einmal rundum abgesteppt.

IMG_3011 Und jetzt wird gestopft! Wie bereits erwähnt, frisst das Nestchen ganz schön viel Watte, aber es soll ja auch einen hohen Rand bekommen, damit Charly nicht raus rollen kann.

Beim Nestchen ist es nicht wie sonst im Leben: hier kommt nicht „das BESTE zum Schluss“, sondern das Blödeste! Die letzte Naht ist total umständlich, weil alles so dick ausgestopft ist. Am besten ihr drückt vorher die unter größter Sorgfalt gleichmäßig verteilte Füllwatte etwas weiter rein, um Platz zu gewinnen, aber selbst dann ist das sperrige Nestchen an der Nähmaschine ständig im Weg. Vielleicht könnte man die Öffnung auch mit einem Schrägband einfacher schließen?!

Wenn diese letzte Naht erledigt ist, habt ihr es geschafft!

Das Babynest ist fertig und es kann Probegelegen werden!

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Nachmachen. Wie immer freue ich mich über Fotos von euren Kreationen unter #nähenmitflyingdaddy !

Irgendwie hat mich jetzt das Nähfieber wieder und ich blättere durch meine Burda-Style Sammlung auf der Suche nach dem nächsten Projekt.

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New York Cheesecake mit Himbeeren – Rezept

In der letzten Woche war ständig Besuch im Haus. Alle wollten Charlotte begrüßen und unser Glück teilen. Letzten Sonntag hatte ich deshalb einen Cheesecake gebacken, der sich echt lange hielt und den ich fast die ganze Woche über anbieten konnte ;-).
Ok, Gwenny hat ihn irgendwann mal massakriert, doch dann habe ich ein bisschen Beauty-Doc gespielt und so blieb er doch vorzeigbar.

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Ich bin ja so null Käsekuchen Fan und kann diesen altbackenen Rezepten nichts abgewinnen. Doch durch meine Liebe zu New York, esse ich dort doch ab und zu mal einen American Cheesecake. Bis jetzt ist er mir Zuhause nie wirklich gelungen, doch nachdem ich jetzt so einige Rezeptbücher durch und meine Fehler mit meiner Mutter diskutiert habe, war der jetzt echt gut.

Deshalb hier „mein“ New York Cheesecake – ok, eigentlich gehört das Rezept meiner Mum, Martha, Nigela und Allysa und mir zu gleichen Teilen ;-):

  • 300g Vollkornkekse ( ich habe HobNobs benutzt)
  • 30g Zucker
  • 100g Butter
  • Prise Salz
  • 1,5kg Frischkäse
  • 200g Saure Sahne
  • Saft einer halben Zitrone
  • 400g Zucker
  • 3 Pk. Vanillezucker
  • 70g Mehl
  • 5 Eier
  • 200g TK Himbeeren

Die Kekse im Blender zu Bröseln zerkleinern. Ihr könnt sie auch in einen Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz bearbeiten – super zum Stressabbau ;-). Zucker und Salz dazu und dann mit der geschmolzenen Butter gut vermischen.
Packt dann eure Springform in Alufolie! Das klingt jetzt bescheuert, aber ich glaube das sorgt einfach dafür, dass der Kuchen dann gleichmäßiger durchgart, schön hell bleibt und keine Risse bekommt. Ich habe Boden und Rand außen zwei mal mit Folie umwickelt und die Form innen dann ausgefettet, bevor ich den „Teig“ für den Boden gleichmäßig verteilt und plattgedrückt habe. Der kommt jetzt erstmal für 15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.
Danach gut auskühlen lassen.

Für die Füllung ist es wichtig, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben. So wird das alles einfach viel gleichmäßiger! UND! Nicht mit dem Schneebesen verrühren, sondern mit dem  „Flat Beater“ (auf der deutschen Seite von Kitchenaid heißt das Ding „Flexi Rührer“), denn zu viel Luft in der Füllung lässt sie auch reißen!

Eigentlich kommen alle Zutaten –  außer die Eier – zusammen in die Rührmaschine und werden so lange gerührt, bis sie gut vermischt sind. Dann nach und nach die Eier unterrühren, aber nicht zu lange, nur bis sie gut untergemischt sind. NICHT AUFSCHLAGEN!
Die Masse kommt jetzt auf den kalten Boden und in den Ofen.

Stellt die Springform auf ein Backblech und füllt das dann mit kochendem Wasser, damit der Käsekuchen quasi im Dampf gart. Bei 180 Grad backt der Cheesecake jetzt ca. 40 Minuten. Weil er mir dann schon zu viel Farbe bekommen hat, habe ich die Temperatur auf 160 Grad runtergedreht und weitere 40 Minuten gebacken.
Jetzt ist der Cheesecake eigentlich fertig, wenn er aber jetzt zu schnell auskühlt, bekommt er trotz aller Bemühungen unschöne Risse.
Also Ofen aus, Küchentuch rollen (oder Ofenhandschuh) und in die Tür klemmen und den Kuchen so bei offenem Ofen etwa eine Stunde langsam auskühlen lassen. Danach raus damit und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden durchkühlen!

So und weil der Cheesecake echt mächtig und süß ist, übergieße ich ihn kurz vor dem Servieren mit Himbeermus! Einfach Himbeeren in den Blender und ganz fein pürieren. Unser Vitamix macht das so fein, dass keine Kerne mehr zu spüren sind, könnte er das nicht, würde ich das Mus noch einmal durch ein Sieb streichen.

Wer es lieber schokoladig mag, kann auch etwas dunkle Kuvertüre schmelzen, ein Schuss Sahne rein und auf den Kuchen geben.

Leider habe ich beim Backen überhaupt keine Fotos gemacht, aber ich denke, ihr bekommt das auch gut ohne Bebilderung hin ;-).

Ich würde mich natürlich wie immer über Fotos eurer NY Cheesecakes unter dem #backenmitflyingdaddy freuen! Lasst es euch schmecken!


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Babynews

Puh… jetzt sitze ich hier und weiß nicht, was ich schreiben soll. Wie fasst man so ein Erlebnis in Worte? Ich weiß es jetzt noch nicht, bin einfach sprachlos!

Die wichtigsten Familienmitglieder sind informiert und alle hocherfreut, Stephie ist gerade eingeschlafen und Baby No.2… ja es ist da! 


Charlotte Helena kam am 3.3. um 23:41 Uhr mit 2600g und 48cm auf die Welt! 

Gwenny hat eine kleine Schwester und wir eine zweite Prinzessin!  

Wann ich dazu komme, euch genaueres zu berichten, weiß ich jetzt noch nicht, jetzt sind meine 3 Damen erstmal das Wichtigste! 

Man, jetzt heul ich schon wieder…

Flying Daddy fliegt wieder – arme Gwenny?

Gwendolyn kennt es nicht anders zwei Arten von „Alltag“ zu haben. Der eine zusammen mit Mama: entspannt, geregelt und normal; der andere mit Mama UND Papa: aufregend, abwechslungsreich und einfach ungeregelt.
Wenn ich zu Hause war, lief die Uhr anders, denn Stephie und ich handhabten das immer so. Wir nutzten meine freien Tage voll aus, unternahmen viel und das behielten wir auch mit Gwenny bei.

Ich weiß, ich bin durch meinen Job als Flugbegleiter weit mehr am Alltag zu Hause beteiligt, als andere Männer, die beispielsweise Nine-to-Five im Büro sind.
Trotzdem waren meine 3 Monate Elternzeit nochmal etwas ganz anderes!

Plötzlich hatten wir richtig Zeit! Nicht nur zwei Tage, bevor ich wieder weg muss, sondern so richtig Zeit… eine schöne Zeit. Am liebsten würde ich bei Baby No. 2 aus den 3 Monaten, 6 oder 9 machen, weil ich es mit meinen zwei Damen zu Hause wirklich genossen habe. Aber dann wäre ich erstens mit den Kindern alleine, also keine Familienzeit und Stephie hätte zweitens weniger Elternzeit und das will ich ihr nicht antun. Sie hat das Jahr nur als Mama zu Hause so genossen.

Aber die drei Monate Papazeit haben uns allen gut getan. Kein Gehetze und vor allem kein Freizeitdruck.

Wir waren einfach eine kleine Familie, die jeden Abend zusammen ins Bett ging und am nächsten Morgen zusammen aufstand… Ok, ein bisschen haben mir die ruhigen Hotelnächte gefehlt, aber auf die könnte ich für meine zwei Süßen gut verzichten. Als es jetzt wieder mit dem Fliegen losging, war meine Abwesenheit irgendwie anders als vorher! Klar hab ich Stephie und Gwendolyn immer vermisst, aber die 24 Stunden Aufenthalt in New York zum Beispiel fühlten sich nicht so lang an, wie sonst. Stephie hat das auch so empfunden!

Was Gwenny fühlt, wüsste ich nur gerne…
Sie hat ja schon als Baby meine Aufbruchsstimmung gespürt und an diesen Tagen besonders viele Kuscheleinheiten von mir eingefordert. Jetzt merkt sie das natürlich auch. Sie schnappt sich zum Beispiel immer meinen Handgepäckkoffer, wenn ich ihn gepackt und bereitgestellt habe. Erst dachte ich, sie schiebt ihn halt einfach gerne rum, aber jetzt ist mir aufgefallen, dass sie ihn von mir wegzieht/schiebt. Egal wo ich mich aufhalte, der Koffer darf dort nicht stehen… Will sie meine Abreise wirklich schon sabotieren?

Jedenfalls fehle ich ihr wohl sehr, wenn ich nicht da bin. Denn als ich sie auf dem Weg nach New York morgens verabschiedete, hat sie das im Halbschlaf scheinbar nicht richtig mitbekommen. Stephie berichtete mir später, dass Gwenny nach mir suchte. Sie lief durch die ganze Wohnung, rief nach ihrem Papa und blieb dann vor dem verschlossenen Arbeitszimmer stehen, weil sie dachte, ich sei dort drin… Wenn ich daran denke, wie enttäuscht sie gewesen sein muss, als das Arbeitszimmer auch leer war, kommen mir echt die Tränen!

Das Schlimme ist, dass sie versteht, wenn der Papa die Uniform anzieht, dann geht er. Sie versteht aber natürlich nicht warum und auch nicht, dass und wann ich wieder komme! Bei meinen ersten Touren mussten Stephie und Gwenny noch nicht mehr als zwei Nächte auf mich warten, doch letzte Woche ging es für mich 5 Tage quer durch Europa… Ich dachte, das würde bestimmt ganz schlimm werden, aber das Gute war, dass keine Zeitverschiebung bestand und ich so die Möglichkeit hatte, fast jeden Tag mit meinen Liebsten zu facetimen! Ich habe es zweimal geschafft, direkt vor Gwennys Schlafengehen anzurufen, um ihr „Gute Nacht“ zu sagen! Das war so süß, obwohl ich meistens nicht mehr als ihre Stirn sah… Warum? Weil sie mich durchgehend küssen wollte!

Früher fand ich diese Europa-Touren schlimmer als die Langstreckenflüge, weil man so nah beieinander ist und trotzdem getrennt… Aber jetzt, wo Gwendolyn meine Anrufe bewusst wahrnimmt, ist das etwas ganz anderes!

Aber für die Langstrecke und das Zeitverschiebungsproblem hab ich auch schon eine Lösung: ein Geschichtenerzähler, über den Stephie Gwenny eine Geschichte vorspielen kann, die ich vorher eingesprochen habe. So bin ich in Zukunft auch immer beim Einschlafen dabei, auch wenn der Dienstplan oder der Jetlag es nicht ganz zulassen. Aber darüber berichte ich euch noch genauer, wenn er wirklich regelmäßig im Einsatz ist ;-).

Das Schönste am Abreisen ist das Wiedersehen! Wenn ich in die Wohnung komme und meine zwei Liebsten  zu strahlen anfangen… Stephie meint, Gwenny ist schon immer ganz aufgeregt, wenn sie den Schlüssel im Türschloss hört. Sobald ich dann da bin und sie in den Arm nehme, weiß sie vor Freude meist gar nicht, wie sie sich verhalten soll. Sie schaut grinsend an mir vorbei oder beißt in meine Schulter oder Backe –  klassische Übersprungshandlung ;-).

Jetzt im März steht für mich erstmal wieder nur Kurzstrecke im Plan. Warum das so ist, könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken. #derETnaht . Ab heute geht es wieder quer durch Deutschland. Das hat man mir zum Glück extra so eingeplant. So kann ich jederzeit zurück nach Hause, sollten die Wehen einsetzen. Auf dem Smartphone habe ich schon die Reservierungsseiten der großen Autovermietungen und der Bahn abgespeichert, damit ich auch nachts, wenn keine Flieger unterwegs sind, sofort los kann.
Ich hoffe natürlich, dass ich mit meinen Damen ganz entspannt daheim sitze, wenn es soweit ist und wir „ganz gemütlich“ und – naja, mehr oder weniger – stressfrei Richtung Klinik fahren können…

Na, wir werden sehen!

Verrückte Träume – Geburt von Baby No.2

Dieses Wochenende haben Stephie und ich in der gleichen Nacht vom selben Ereignis geträumt.


Stephie hatte abends über ein leichtes Ziehen im Bauch geklagt und meinte, sie könne es nicht mehr abwarten, das Baby endlich auf die Welt zu bringen. Scheinbar hat uns das beide gleichermaßen aufgewühlt, denn unser Unterbewusstsein hat jedem von uns ein mögliches  – ok, ich muss gestehen, teilweise sehr unrealistisches – Szenario vorgespielt.

Meine Geburtsvision:
Da uns noch 4 Wochen bis zur Geburt bleiben, fahren wir immer noch ab und zu in den Spessart um meine Familie zu besuchen. Auch wenn unsere Wunschklinik von dort eine Stunde entfernt liegt, waren wir also mal wieder in meinem Elternhaus. Wir spielen mit unserer Nichte und unserem Neffen, essen Kuchen und genießen den Garten. Soweit klingt alles wie ein ganz normaler Familienbesuch, doch irgendwie sind wir jetzt im Ankleidezimmer meiner Mutter – Stephie und ich… und eine unserer Kellnerinnen (?). Als plötzlich Stephies Fruchtblase platzt, suche ich schweißgebadet nach meinem Smartphone um den Krankenwagen zu rufen, der uns die 100km zurück nach Frankfurt fährt. Doch Sylvia (die Kellnerin) nimmt mir meine Handy ab und meint im typischen Dialekt (den ich leider nicht so wiedergeben kann): „Leg das Ding weg! Ich hab´selbst schon 6 Kinder zur Welt gebracht und schon hunderte Geburtsstories gehört, glaub mir, das Baby ist in 2 Minuten da!“ Sylvia verteilt Mamas Dirndlsammlung auf dem Boden um es etwas bequemer für Stephie zu machen – obwohl das Ankleidezimmer ja an das Schlafzimmer angrenzt, aber egal – und noch bevor ich dagegen protestieren kann, liegt dort Baby No.2 in den bunten Röcken! Sylvia stellt noch ganz fachmännisch das Geschlecht fest: „Georg ist halt einfach ein Büchsenmacher. Wieder ein Mädchen. Was für einen verrückten Namen habt ihr euch denn wieder ausgedacht?!“ und verschwindet nach einer kurzen Antwort meinerseits in Richtung Café, um die frohe Botschaft zu verkünden. Dies geschieht natürlich nicht ohne Kommentierung des Namens… Meine Eltern und Geschwister eilen zu uns, reichen das Baby rum und diskutieren über den besten Spitznamen für unsere zweite Tochter, bis ich irgendwie verschwitzt und verwirrt aufwache….

Stephies Version:
Auch ihr Traum beginnt erstmal total realistisch. Ihre Mutter ist zu Besuch und bespaßt Gwendolyn, damit Stephie sich eine Pause gönnen kann. Die freie Zeit nutzt sie, um sich ein heißes Bad einzulassen. Einfach mal ohne Kind baden, nicht auf die Badetemperatur achten und echten Schaum benutzen ;-). Tja… denkste! Denn plötzlich ist sie doch nicht mehr alleine in der Wanne. Da schwimmt Baby No. 2! Schmerzfrei und ohne dass Stephie es gemerkt hat, kam da unser Sohn auf die Welt.
„Georg! Mama! Schnell! Das Baby ist da!“
Alle freuen sich, dass das Warten endlich ein Ende hat. Doch ich gönne Stephie keine Zeit mit dem Kleinen, nehme ihn aus der Wanne und beschlagnahme ihn voll für mich: „Das ist mein Kind und ich nenne ihn Geronimo!“ sage ich zu ihr. Und schon entfacht ein Riesenstreit. „Wir hatten uns doch schon auf einen Namen geeinigt! Geronimo wird er sicher nicht heißen!“, protestiert Stephie. „Mir egal was du willst, der Bub heißt Geronimo!“. Stephie steigt aus der Wanne und will sofort im Bademantel aufs Standesamt um die Sache zu klären. „Geronimo?! Weißt du was da wieder los ist?! Gwendolyn war schon für einige aus der Familie zu besonders, was werden die dann erst zu Geronimo sagen?!“ „Mir Wurscht, für mich heißt der Kleine Geronimo, egal wie du ihn nennst!“ Tja… und dann ist Stephie aufgewacht ;-).

Sind da Traumdeuter unter euch? Was haben die Träume denn zu bedeuten? Wird es wohl eine ungeplante Hausgeburt? Ganz unkompliziert und im Kreise der Familie?