Schlummersack Erfahrungsbericht

Gwendolyn ist was Schlafen angeht glaube ich etwas… wie soll ich sagen… anspruchsvoll! Obwohl wenn ich so nachdenke, dann fallen mir so einige „Macken“ ein von denen ihr über eure Kleinen schon berichtet habt.
Gwendolyn schläft von Anfang an (und damit meine ich wirklich von Tag 1) fast ausschließlich auf dem Bauch. „Ihr Baby sollte zum Schlafen immer auf dem Rücken liegen!“ Wenn es so aber nicht schlafen will, sondern einfach nur in Bauchlage schläft? Wir haben sie gelassen und gut auf sie aufgepasst und es ist nichts passiert.
„Keine Decke, sondern Schlafsack nutzen!“ Sie lässt aber beides nicht zu und jetzt?
Dieses „Problem“ hat uns jetzt tatsächlich sehr lange beschäftigt. Wir haben es natürlich mit Schlafsäcken probiert, dann mit Strampelanzügen, dann mit Pyjama und Socken, doch am liebsten schläft Gwenny einfach im Pyjama. Die Füße bleiben nackt und wenn es nach ihr ginge, dann würde sie sich auch nicht zudecken.
Und es geht ja irgendwie nach ihr, denn wenn wir schlafen, kann sie sich unbemerkt von der Decke befreien und so weiter schlafen.
Im Sommer ist dieses Verhalten ja nicht so schlimm, doch da wir aber selbst im Winter bei Minusgraden mit offenem Fenster schlafen, musste jetzt echt eine neue Lösung her.

Dank euch bin ich auf den Schlummersack gekommen! Wir brauchten etwas, bei dem Gwenny warm eingepackt und trotzdem noch mobil ist UND wo ihr Füße nackt bleiben!
Als ich dann den Schlummersack gesehen habe, musste ich ihn sofort bestellen. Wir haben uns für dieses Modell entschieden.



Da es Winter ist und nachts die Temperaturen schon zwischenzeitlich unter dem Gefrierpunkt lagen, habe ich den dicksten Sack bestellt. Schlummersack arbeitet mit einer ganz tollen Tabelle, an der ihr euch für die richtige Dicke entscheiden könnt:

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© schlummersack.de

Wir haben also einen Schlafsack mit 3,5 TOG. In der ersten Nacht trug Gwenny darunter einen Langarmbody und ihren Pyjama, obwohl unser Schlafzimmer gar nicht so kalt war. Sie schlief sehr gut und die Befürchtung, dass ihre Füße auskühlen würden, die mir gegenüber viele geäußert hatten, war unbegründet.
In Nacht Nummer 2 haben wir ihr dann die Pyjamahose schon nicht mehr angezogen und obwohl sie weniger trug als die Nacht davor ist sie gegen 2 Uhr aufgewacht, weil es ihr scheinbar zu warm war. Ihre Füße und ihr Körper haben fast geglüht, also haben wir ihr den Sack etwas weiter auf gemacht, damit sie in Ruhe weiterschlafen konnte.
Daraufhin haben wir Gwendolyn in der dritten Nacht, wie auf der Website empfohlen, nur einen Langarmbody angezogen und das war scheinbar perfekt. In dieser Nacht war es draußen auch wieder etwas kälter und so kühle auch unser Schlafzimmer etwas weiter ab und da ist mir dann aufgefallen, dass Gwenny, wenn es wirklich zu kalt wird, einfach ihre Füße nach innen zieht. Wie eine kleine Schildkröte hat sie einfach die Beine an- und sich in ihrem wärmenden „Panzer“ verzogen…

Vielen Dank für eure Empfehlung, wir sind wirklich glücklich darüber, endlich eine Schlaflösung gefunden zu haben. Und JA, ich kann diese Empfehlung guten Gewissens weitergeben! Wir kaufen jetzt noch einen Ganzjahresschlummersack und vielleicht folgt dann im Frühjahr auch ein sommerlicher Schlummersack ;-).