Meine Meinung zu Umstandsmode

Ihr kennt mich, wenn ich zu irgendetwas meinen Senf dazu geben kann, dann zu Mode. Und welche ist in unserem Haushalt momentan am gefragtesten?! Klar, Umstandsmode. Stephies Babybauch hat Ausmaße angenommen, die wir so noch nicht kannten. Bei Gwenny war ihr Bauch nicht einmal kurz vor der Geburt so dick, wie bei Baby No.2 schon in der 24.SSW – und seitdem ist er nochmal gewaltig gewachsen. Diese Kugel will natürlich verpackt werden und zu diesem Zweck gibt es mittlerweile eine riesige Produktpalette. Fast jedes Kleidungsstück gibt es auch in einer „Pregnancy“-Variante.

Trotzdem stehe ich mit diesem Angebot, aus zwei Gründen, irgendwie auf Kriegsfuß.

  1. Nutzungsdauer
    Wie lange dauert der Zustand, in dem sich eine Frau in ihren normalen Klamotten unwohl fühlt?! Selbst wenn der Babybauch wirklich schnell wächst, dann „stört“ er doch frühestens ab dem 3. Monat oder? Also staffieren sich die Damen für nur 6 Monate mit Schwangerschaftshosen, Schwangerschaftsleggings, Schwangerschaftskleidern, Schwangerschaftsblusen, Schwangerschaftstops, Schwangerschaftshaargummis 😉 …aus.
    Versteht ihr was ich meine? Und das Zeug ist ja nicht gerade günstig… 
  2. Schwangerschaftsmode ist Funktionskleidung
    Ich mag einfach keine Funktionskleidung! Wieso kann Kleidung nicht schön und trotzdem funktionell sein? Das gibt es ganz selten, auch bei Umstandsmode! Das meiste hat komische All-over-Prints, die „Pfunde“ kaschieren sollen. Aber warum? Darf eine Frau nicht stolz auf ihren Babybauch oder noch stolzer auf ihren After-Baby-Body sein?! Oder diese Kleider und Oberteile mit diesem schrecklichen Faltenwurf! Meiner Meinung nach tragen diese Falten nur noch mehr auf! Und dann diese Motivprints… muss eine Frau mit Mitte dreißig ein Oberteil anziehen, auf dem Babyfüßchen sind oder „Dreamteam“ draufsteht?! Sorry, aber hier hört´s bei mir auf! Das kann mal für einen Gag süß sein, aber alltagstauglich? Ich weiß nicht…

Ich bin heilfroh, dass Stephie diese Ansichten mit mir teilt. Sie hatte in ihrer ersten Schwangerschaft zwar so einige Jeanshosen gekauft, von denen sie aber überwiegend enttäuscht war. Da es mit den Größen und Schnitten bei Umstandsmode eh ein bisschen schwierig ist, hat Stephie sonst kaum etwas mit diesem Titel gekauft.
Ok, das eine Kleid, das sie an Weihnachten trug, das war ein „Maternity-Dress“ von ASOS, aber der Rest ist fast alles „normal“.


Dieses rot-gemusterte Kleid hatte sie beispielsweise schon in Schwangerschaft No.1 bei C&A gekauft und auch zwischendurch „unschwanger“ wieder getragen.


Oder das hier, mit den schwarz-weißen Karos, hat sie vor 2 Wochen in Hamburg bei Mango ergattert.


Erinnert ihr euch noch an das schwarze Strickkleid? Auch keine Schwangerschaftsmode!


Stephie trägt gerne Kleider und wenn man nach den richtigen Stoffen mit genug Stretchanteil Ausschau hält, kommt man auch ohne Funktionskleidung durch die Schwangerschaft.
Ok, Hosen haben wir noch keine gefunden, die „normal“ sind und trotzdem über den Bauch passen, aber wisst ihr, wo Stephie diese für Schwangerschaft No.2 her hat? Von Kilenda! Die vermieten nämlich seit ein paar Monaten (genau rechtzeitig für Stephies Bauch ;-)) Umstandsmode. Dort hat sie zum Beispiel eine schwarze Noppies-Jeans her, oder den beigen Cardigan.

Genau wie bei Kinderkleidung finde ich die Mietlösung bei Umstandsmode super. Man kann immer die aktuellsten Kleidungsstücke tragen, muss sich dann aber nicht ärgern, wenn sie nicht mehr passen ;-).

PS: Wir dürfen die Kilenda-Umstandsmode kostenlos mieten, damit wird das hier glaube ich zu Werbung. Aber ihr wisst ja: Werbung gibt´s bei mir sowieso nur aus Überzeugung.

2 Gedanken zu “Meine Meinung zu Umstandsmode

  1. Danke für diesen Post. Ich habe herrlich gelacht! Und die Bellyfotos von Stephie sind ❥llerliebst. Ich finde schwangere Frauen wunderschön. Schade, dass viele sich unwohl in ihrem Körper fühlen und das Wunder, das sie in sich tragen kaschieren wollen.

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