Man vergisst so viel – gesponserter Beitrag zum Throwback Thursday

Charlotte ist seit gut einem Monat bei uns und für Stephie und mich war diese Zeit fast ein einziges Dejá-vù.

Also fast! In den ersten zwei Wochen schlief Charly als Frühchen noch sehr viel und dabei konnte man sie auch mal ablegen, schnell duschen, saugen oder nur für Gwenny da sein. Danach jedoch ergab sich für uns das Bild, das wir schon aus der Anfangszeit mit Prinzessin Nr. 1 kannten: alleine liegen ist nicht so das Wahre!
Auf dem Arm ist es schon besser
und am Schönsten, wenn man im Fliegergriff oder auf Papas Schulter durch die Wohnung getragen wird.

Wenn ich alte Fotos anschaue, gibt es von mir hunderte Selfies mit Gwendolyn auf der Schulter und das scheint sich bei Charly nicht zu ändern. Ich perfektionierte das „Auf-der-Schulter-Tragen“ so, dass ich mich gleichzeitig umziehen und ja, sogar Schuhe anziehen und binden konnte. 

Unsere Gwenny wollten wir aber auch überhaupt nicht ablegen. Sie hatte nach der Geburt etwas zu viel abgenommen und dann lief das Stillen erst mal nicht wie aus dem Bilderbuch und auch die Flasche, die sie ab und zu von mir bekam, akzeptierte sie mal mehr und mal weniger. Obwohl ich das im Nachhinein wohl auch etwas anders bewerten würde, schließlich ist der Babymagen bei der Geburt ja nur so groß wie eine Kirsche, dass da nicht viel vom Fläschchen reinpasst, ist klar.
Die Hebamme kam in den ersten Wochen täglich und wir freuten uns über jedes Gramm, das unsere Kleine zunahm. Das ist bei Charly anders. Sie trinkt so gut und nimmt so schnell zu, dass uns die Hebamme viel seltener besucht.
Wenn ich darüber nachdenke, welchen Stress wir uns mit Gwennys Gewicht gemacht hatten, kann ich jetzt, wo das bei Charlotte so gut läuft, nur den Kopf schütteln. Aber so ist jedes Kind anders. Mit 5 Monaten wiegt ein Baby „normalerweise“ etwa doppelt so viel, wie bei der Geburt und obwohl das bei Gwenny erstmal nicht danach aussah, hat sie diesen Richtwert eingeholt. Dass Charly das schafft, bezweifle ich nicht ;-).

Ach und wisst ihr, was mich noch total in der Zeit zurückversetzt hat?! Kümmelsalbe! Dieser Geruch, ich liebe ihn, Stephie nicht so ;-). Oh man, wie oft massierte ich Gwennys Bäuchlein und bei Charly geht es genau so weiter. Das ist einfach auch so ein inniger Moment, wenn die Kleinen realisieren – ja, ich denke das tun sie – dass ihnen Mama oder Papa gerade etwas richtig Gutes tut. 

Einen #wickelgate Moment, wie „damals“ bei Gwenny, habe ich bei Charlotte bis jetzt allerdings noch nicht erlebt. Das habe ich meiner Frau überlassen;-). Aber am lernt aus seinen Fehlern und so liegt der weiße Teppich jetzt im Tipi und nicht mehr vor der Wickelkommode.

Ob Charlotte bei der Beikost auch ganz andere Vorzüge haben wird als  Gwendolyn? Gwenny wollte irgendwann einfach auch essen, wenn wir gegessen haben. „Mama und Papa führen etwas mit einem silbernen Ding vom Teller in den Mund, das will ich auch“, war wohl der Gedanke, der ihr irgendwie ins Gesicht geschrieben schien. Letztes Jahr habe ich im Hofladen Pastinake gekauft – weil gut verträglich und so – aufwendig gekocht und püriert. Und für was?! Ein angeekeltes, zu einer Grimasse verzogenes Babygesicht. 

Dann haben wir es mir Kürbis probiert, der wohl besser schmeckte, aber fürchterliche Flecken hinterließ. Oh je, ich will gar nicht weiter dran denken! Abends zauberte der geriebene Apfel mit 7 Korn Flocken zumindest ein Lächeln auf Gwennys Gesicht. Achja – süß war es, wie Gwenny den ersten Löffel in den Mund steckte und süß ist es, wie sie jetzt schon versucht selbstständig zu essen und mit ihrer Schwester zu teilen! Ja, fleckenfreier ist es sicherlich nicht geworden, aber wenn ihr tomatenverschmiertes Gesicht bis über beide Ohren strahlt, entschädigt das für alles! Und in gar nicht all zu ferner Zukunft grinsen da zwei löffelnde Mädchen.

Einen Schritt weiter als wir ist da schon Vollzeitpapa René. Er berichtet auf dem Milupa-Blog meinbrei.de über seine Elternzeit und die Ernährung seines Sohnes Max. Mehr über sein Abenteuer Elternzeit und den Start in die Beikostphase mit Söhnchen Max erfahrt ihr auch hautnah auf Instagram und Facebook. Schaut doch einfach mal bei ihm vorbei.

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