Mein Besuch bei Kilenda

Das hier ist mal wieder Werbung aus Leidenschaft. Mit Mode fängt man mich immer. Wir mieten zwar kostenlos bei Kilenda, aber wenn mir der Service nicht gefallen würde, würde ich euch das schon so berichten!

NACHTRAG (25.7.): Das Video ist online:

Erinnert ihr euch noch an meinen Besuch auf der Kindermoden Nord letztes Jahr im August?!
Ich war mit dem Team von Kilenda vor Ort um die Führjahr/Sommer Kollektion auszusuchen, die jetzt bei Kilenda im Angebot ist.
Wir hatten eine tolle Zeit dort auf der Messe und bei meiner Abreise luden mich Yvett und Hendrik ein, mal die Zentrale in Magdeburg zu besuchen. Ja, das ist knapp ein Jahr her und jetzt haben wir es endlich mal geschafft. Ich muss gestehen, ich hatte mir das ganze etwas anders vorgestellt.

In meinem Kopf hatte die Zentrale einen kühlen Loftcharakter. Am einen Ende des Raumes ein paar Schreibtische mit iMacs dann 5 oder 6 ewig lange Kleiderstangen mit Kindermode und am anderen Ende ein kleines Fotostudio.

Wo die Pakete gepackt, die Retouren bearbeitet und die Kleidung gewaschen wird hab ich gar nicht beachtet.

Es war ganz schön interessant mal hinter die Kulissen zu schauen. Aber vielleicht erst einmal zu den Anfängen, die ich total witzig fand.

Irgendjemand meinte zu Hendrik und einem Freund, dass es Kinderklamotten zum Mieten geben müsste und so entstand ein feines Gespinst aus Ideen in deren Köpfen. Sie bauten einen kleinen Testshop auf, kauften bei H&M eine ganze Kollektion Kindermode und vermieteten diese. Kam eine Bestellung rein, die nicht mehr auf Lager war, rannte einer der beiden los und kaufte Nachschub. Schnell merkten die beiden, dass wirklich der Wunsch nach so einem Service besteht und bauten nach und nach aus. H&M verschwand aus der Produktpalette und Marken wie Steiff, Noppies und Danefae zogen ein.

Jetzt ist daraus eine ausgereifte Dienstleistung geworden, die ich selbst seit über einem Jahr nutze.

Die Büros sind nicht ganz so fancy, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Aber vom Rest war ich echt begeistert. Ok, die Waschmaschine kam mir ziemlich klein vor, für die Menge Wäsche die dort anfällt, aber sonst – so viele Kleidungsstücke!

Ich habe mir angeschaut, wo die Rücksendungen ankommen, ausgepackt und akribisch geprüft werden. Als mich gerade mal niemand beaufsichtigte, griff ich mal nach den im „Kleidermüll “ aussortierten Stücken.

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Kilenda sieht sich als Qualitätsanbieter, es gibt nur neue oder „wie-neue“ Kleidungsstücke. Das Kleidungsstück soll auch beim zweiten, dritten, vierten Mieter noch aussehen, wie frisch aus dem Laden.

Und so sah auch der Kleidermüll aus. Beinahe verzweifelt habe ich nach den Fehlern gesucht und außer diesem ausgefransten Ärmel konnte ich an zwei Hemden, einem Polo und der bunten Shorts nichts entdecken. Dann kam jemand zurück und ich wollte nicht weiter wühlen ;-). Die aussortierten Teile landen aber nicht im Müll, sondern werden alle an die deutsche Kleiderstiftung gespendet.

„Kleidermüll“

Dann ging es in den Packraum, wo alle Bestellungen verpackt werden. Bis zu 18 verschiedene Order werden mit Hilfe von Packlisten aus den drei Lagern zusammengesucht und verpackt.

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Seit neuestem kommen die Stücke in Seidenpapier eingeschlagen zu einem nach Hause, nicht mehr in Plastiktüten verpackt.

Und zwar, weil sich einige Kunden wünschten, weniger Plastikmüll zu generieren. Da sich die vielen T-Shirts, Jacken, Hosen etc. nicht so gut lose lagern lassen, werden sie fürs Lager aber doch eingetütet. Zum Versand ausgepackt und in Papier geschlagen. So werden die Tüten bei Kilenda nun mehrere Male genutzt. Sie landen nicht bei uns daheim im Müll, sondern schützen „wie-neu“ Stücke, die zurück ins Lager kommen.

Vielleicht sollte ich nochmal erwähnen, was Kilenda überhaupt macht:
sie vermieten Kindermode.Nein, Kinder- und Umstandsmode!

Man sucht sich online ein paar Teile aus und zahlt nur so lange, wie man sie auch zu Hause hat. Wenn was nicht mehr passt oder gefällt, sendet man es zurück. Kein lästiges Schrankaussortieren und keine Basarbesuche mehr und trotzdem immer die aktuellsten Kollektionen daheim. Wenn einem ein Stück aber besonders gefällt dann behält man es einfach. Nach wenigen Monaten hat man dann den üblichen Ladenpreis bezahlt und das Teil gekauft.

Naja, zurück zu meinem Aufenthalt in Magdeburg. Als ich dann schon Mal da war, durfte ich mit Yvett und Katrin auch in die neue YouTube Box!

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Dort drehen sie seit kurzem nämlich „Kaffeeklatsch mit Kilenda“, wo sie zum Beispiel Themen wie Smartphonephotografie, Sport oder Urlaub besprechen. Zu letzterem habe ich dann meinen Senf dazugegeben und ich bin schon sehr gespannt, wie unser Video geworden ist.
Hierzu gibt es noch ein super interessanten Fakt: die Farben der Website und die Einrichtung der Klatschecke wurden mit einem neuropsychologischen Institut ausgesucht. So, dass es uns gefällt. Und das machen alle Firmen so! Da denkt man: „Chice Website, die haben echt Geschmack!“ und dann?!

Aber Geschmack haben Hendrik, Yvett und ihr Team wirklich! Wir hatten letztes Jahr echt viel Spaß bei der Auswahl der Kleidungsstücke ;-).

Und genauso viel Spaß hatten wir auch beim Videodreh. Schaut doch die Tage mal auf dem Kanal von Kilenda vorbei und berichtet, wie ihr es findet.