Kindheit im Hotel – Gesunder Trinkspaß mit Elsa & Co.

Ich habe euch ja schon oft erzählt, dass ich im Hotel aufgewachsen bin. Ab meinem 6. Geburtstag wohnten wir direkt im Hotel – keine Sorge, nicht in einem Hotelzimmer. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich nicht nur zu jeder Mahlzeit freie Auswahl. Ich bin einfach in der Küche vorbei und bestellte bei meinem Papa etwas zu Essen. Getrunken habe ich, obwohl ich das eigentlich nicht durfte, auch direkt von der Theke und nur, was ich wollte. Dort stand ein kleiner Hocker (eigentlich für eine unserer Kellnerinnen, die sonst nicht an die Weingläser gekommen wäre), auf den ich mich auf Zehenspitzen gestellt habe, um gerade so die Zapfhähne zu erreichen. Daraus liefen die gängigen Softdrinks, Apfelsaftschorle und Wasser. Saft und Wasser waren mir allerdings total egal, ich wollte es pappsüß. Meine Eltern konnten gar nicht viel dagegen sagen, denn wenn ich nicht selbst heimlich an die Theke bin, habe ich eben eine der Kellnerinnen um Limonade gebeten. Als ich älter und damit auch eitler wurde – ihr kennt mich ja – habe ich irgendwann von selbst aufgehört mich mit ungesundem Zeug vollzustopfen und stattdessen viel Gemüse, Obst und Salat gegessen und ausschließlich Wasser getrunken.

Bei meinem Patenkind, das mit ihren Geschwistern ebenfalls im Hotel aufwächst, sehe ich so einige Parallelen, mit dem Unterschied, dass auf deren Getränkekarte ausschließlich Apfelsaft steht. Also auch nicht viel besser, als meine Limoorgie früher. Meine Schwester achtet schon darauf ihr den Saft mit Wasser zu verdünnen, doch wehe, das wird den Kleinen zu dünn!

Stephie und ich haben schon immer viel auf die Kleinen aufgepasst, wenn meine Schwester – typisch Gastro – am Wochenende arbeiten musste und haben dabei auch immer versucht etwas auf deren Trinkverhalten einzuwirken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Diskussionen wir mit Rosie und Leander (jetzt 5 und 2,5 Jahre alt) geführt haben. Komischerweise haben sie unterwegs aus Gwennys Becher und Flaschen immer gerne Wasser getrunken, aber zu Hause führte am Saft kein Weg vorbei.

Ich sag euch, da wurde aus dem lieben Patenonkel für ein paar Augenblicke schon mal ein „Blödmann“, wenn er den verweigert hat.

Vor ein paar Wochen waren wir dann mal wieder bei meiner Familie zu Besuch und mussten für den Grillabend noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Da Gwenny gerade so süß mit Leander spielte und Charly tief und fest schlief, bin ich alleine zur Tür raus. Ich war noch nicht ganz die Treppe runter, da kam mir Rosie nachgelaufen. Sie wollte ihren Patenonkel wohl mal ein paar Minuten für sich. Quatschend gingen wir an der Straße entlang und am Getränkemarkt meinte sie: „Ich hab Durst, kaufst du mir was?“ Ich lehnte erst ab, schließlich wären wir gleich wieder zurück, doch dann fiel mir etwas ein, was ich in unserem Supermarkt gesehen habe. „Oder doch, komm mit! Ich zeig dir was richtig Cooles!“, antwortete ich und dachte kurz drauf: „Hoffentlich gibt es das hier jetzt auch!“ Die Auswahl war riesig, aber ich wusste genau was ich suchte: Elsa! Und tatsächlich! Da standen sie: die neuen Volvic-Flaschen im Frozen und Star Wars Look! Rosie hatte die Flaschen noch nicht gesehen und sich etwas weiter im Regal für eine knallbunte Limonade entschieden, von deren Etikett ein kinderfreundliches Tier grinste. „Ich zahle, ich entscheide!“ und zeigte ihr meinen Fund. Da konnte sie sich gar nicht entscheiden, wer jetzt mitkommen soll. Elsa, Olaf oder doch Anna? Natürlich fiel die Wahl letztendlich auf Elsa und das Mineralwasser war Ruck Zuck ausgetrunken. Dass da kein Zucker, Sirup oder Saft drin war, bemerkte sie gar nicht. Die Freude über ihre Elsa war einfach zu groß.

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Bevor wir am nächsten Tag die Heimreise antraten, bin ich nochmal in den Getränkemarkt und kaufte für die Kinder ein paar „Maskottchenflaschen“.

Ich weiß, dass sie ihren Saft nicht ganz aufgeben werden, aber ich habe mit ihnen ausgemacht, dass sie täglich zwei Elsas, Olafs oder Yodas trinken.

Und was soll ich sagen?! Es scheint zu funktionieren.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Volvic entstanden.

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