Kleine Entdecker + Oster DIY

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit LÄSSIG entstanden!
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Wie ihr wisst bin ich im Spessart groß geworden und damals hat für mich irgendwie jede Straße in den Wald geführt, wo ich den ganzen Tag mit meinen Freunden rumgetobt, Stöcke gesammelt und Hütten gebaut habe.
An dieses Gefühl der Freiheit, wenn man gefährlich schnell abseits der Wege über Stock und Stein, im Zick-Zack zwischen Bäumen umherrannte kann ich mich noch ganz genau erinnern. Ein bisschen wie Fliegen…

Weil ich daran so schöne Erinnerungen habe, fahren wir ganz oft mit den Mädels in den Wald und machen lange Spaziergänge ohne richtiges Ziel. So gibt es keinen Zeitdruck und die Kinder können hier und da wundervolle Dinge entdecken. In der Regel sammeln sich dann in unseren Jackentaschen und im Kinderwagen ein Haufen dieser kleinen Entdeckungen: Stöcke, Steine, Nüsse, Zapfen, Moos…

Vor zwei Wochen waren wir erst wieder bei meinen Eltern im Spessartwald und dieses Mal blieben unsere Jackentaschen leer  – denn die Mädchen sind seit Neustem perfekt für solche Ausflüge ins Grüne ausgestattet. Jede hatte ihren Outdoor Adventure Rucksack von LÄSSIG dabei, dessen Vielseitigkeit mich letztes Jahr auf der Messe sofort überzeugt hatte. Was ich sehr bemerkenswert fand ist, dass das Außenmaterial der Rucksäcke zu 100% aus recyceltem Polyester besteht. So chic wie sie aussehen wäre ich da nie drauf gekommen. Nachhaltig, funktional und robust – perfekt für jede Wanderung oder den Waldkindergarten. Irgendwie wurde da echt an alles gedacht: integriertes Regencover, Sitzunterlage, viele Schlaufen und Taschen außen für Jacken, Flaschen…
Maxi hat sich den Rucksack in rosa ausgesucht und das coole ist, dass Midi den selben Rucksack haben kann, weil er in 2 Größen verfügbar ist.

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Maxi und Midi hatten sich zuhause jeder einen Apfel und eine Banane eingepackt und ihre neuen Edelstahl Trinkflaschen mit Wasser aufgefüllt – Midi hat den ganzen morgen nur von „Picknick“ gesprochen.
Im Wald marschierten die beiden gleich querfeldein und jeder Baumstumpf, der auch nur annähernd bequem mit Moos bewachsen war, wurde zum Ruhesessel benannt.
Das Moos war zwar noch etwas feucht von den Regenfällen der letzten Tage, aber dank der im Rucksack enthaltenen Sitzunterlage blieben die kleinen Hintern trocken. Wir waren noch keine 20 Minuten unterwegs, war der Proviant aufgegessen und endlich Platz für Sammelei. Der eine Baumstumpf musste ganz schön Moos lassen, dass wir aber gemeinsam erstmal von Käfern und Würmern befreit haben, bevor es im neuen Rucksack gelandet ist. Die Trinkflasche konnten wir moossicher außen am Rucksack in der Netztasche verstauen und auch die Sitzunterlage haben wir einfach außen am praktischen Karabiner befestigt. Zuhause war der Rucksack Ruck Zuck mit einem feuchten Tuch wieder sauber gewischt.

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Nachdem wir genug Würmer angefasst hatten, kamen wir an „unser“ Waldgrundstück (also das meiner Eltern). Dort hatte mein Papa erst etwas ausgedünnt und ich konnte mich an ein paar jungen Trieben Birke bedienen, die ich für eine Bastelidee brauchte. Platz genug dafür hatte Maxi noch in ihrem Rucksack. Super praktisch, wenn die Mädels ihre Schätze selbst tragen können – und ich meine einfach dazu packen kann ;-).

Zurück zuhause haben die Mädels ihr Moos und die Knospen zusammen mit Gänseblümchen und Gras zu einem Zaubertrank verrührt und ich hatte ein bisschen Zeit zum Basteln.

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Im Kopf hatte ich ein hängendes Nest oder einen Korb, den ich bei einer Floristin gesehen hatte. Er war aus jungen Haselnusstrieben gewickelt und mit kleinen Veilchen bepflanzt.
Ich hab ein bisschen im Internet gesucht und herausgefunden, dass man beim Korb Flechten einen „Stern“ mit einer ungeraden Anzahl an Strahlen braucht. Ich hab es erstmal mit 5 probiert, das sah dann aber ein bisschen „dünn“ aus, also:

  1. 7 Triebe mit Bast oder einer Kordel untern zu einem Stern verknoten
  2.  Weitere Triebe um den Stern flechten. Einmal über den Strahl, dann drunter, drüber, drunter. Am Anfang ist alles ziemlich locker und braucht etwas Fingerspitzengefühl, aber nach den ersten 2,3 Runden hält alles ganz gut.
  3.  Die Strahlen oben zusammenfassen und mit Bast zusammenbinden, so dass ein „Ei“ entsteht.
  4.  Je nach Geschmack oder Dekowunsch jetzt noch ein paar Reihen weiterflechten. Soll der Korb wirklich bepflanzt werden muss er etwas höher werden, als wenn man ihn einfach mit z.b. Federn und bunten Eiern dekoriert.

Ich hab mit etwas Moos stibitzt und die Mädels haben Gänseblümchen rein gelegt. Später hab ich nochmal umdekoriert und etwas Bast und ein Osterei dazu gelegt. FERTIG.

Fürs erste Mal doch ganz süß geworden oder?

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Wenn ihr die Idee nachmacht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir Fotos schickt oder mich auf Instagram markiert. Vergesst den #bastelnmitflyingdaddy nicht 😉

 

 

 

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