Nachhaltiger Alltag mit Kindern – Werbung

Wie bringt man in einer Zeit, in der sich Mode schneller ändert als der Monat seinen Namen, in der alles immer und überall verfügbar ist, seinen Kindern bei, was Nachhaltigkeit ist? Ich meine, wir gehen durch die Stadt und im Schaufenster, in dem Maxi noch letzte Woche ein pinkes Tutu gefallen hat, hängt plötzlich ein glitzernder Jeans-Mini oder im Supermarkt: dort grinsen uns ganzjährig die Erdbeeren entgegen – aber sie grinsen nur, Aroma gibts nur zwischen Mai und Juli dazu ;-).
Ich finde es da echt schwer den Kindern „Wertschätzung“ beizubringen. Mittlerweile achten ja viele Hersteller schon darauf, dass sie zwar ständig die neusten Trends anbieten, dabei aber selbst immer nachhaltiger in Produktion und Vertrieb werden. Aber wie erklärt man Kindern das Wort „Nachhaltigkeit“ und was sich dahinter verbirgt?

Eine gute Möglichkeit dafür ist – finde ich – allerdings die „Gartenarbeit“. Wir hatten in unserer alten Wohnung schon Erdbeeren im Balkonkasten und Maxi konnte sehen, wie viel Arbeit das tägliche Gießen machte, aber auch, wie aus den weißen Blüten um die die Bienen kreisten irgendwann grüne und endlich saftig rote Früchte wurden. In unserer neuen Wohnung mit eigenem Gemüsegarten und sogar eigenem Komposthaufen, den Kindern den Lauf der Dinge zu zeigen. Wie aus den Küchenabfällen dank der vielen Käfer und Regenwürmer Kompost wird, der dann als Dünger für unseren Salat, die Zucchini und Tomaten unter die Gartenerde gemischt wird.
Kinderleicht erklärt ist das übrigens im
Buch „Expedition Vitamine – Mein erstes Gartenbuch fürs ganze Jahr“.


Mit bunten Zeichnungen und Fotos werden Kinder hier durch das Gartenjahr geführt, es gibt Anbautipps, DIYs und natürlich auch Rezepte rund um Garten und Balkonien.
Weil wir dieses Jahr Tomaten und Zucchini im Garten haben, konnten es die Mädels es kaum aushalten diese kleinen Zucchini-Pizzen aus dem Buch nachzumachen.
Wir sind also alle 5 in den Garten gestapft – leider nicht ganz so dem Vorhaben entsprechend gekleidet, wie es das Buch vorschlägt (aber ihr kennt mich ja) – haben eine dicke Zucchini gesucht, von der Pflanze geschnitten und dann ging es den Tomaten an den Kragen.



Die Zucchini haben wir nach Rezept in Scheiben geschnitten, mit Olivenöl bestrichen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech bei 220 Grad 8 Minuten vorgebacken.
Dann wurde der „Teig“ belegt: Tomatensoße, Käse und die halbierten Cherrytomaten drauf. Ein paar Kräuter dazu und nochmal für 8 Minuten zurück in den Ofen.
FERTIG waren die kleinen vegetarischen Minipizzen, die jetzt wohl einen festen Platz auf unserem Speiseplan bekommen werden.

Mit den (oder dem) Tomatenpflanzen hab ich´s irgendwie nicht so, trotz Rankhilfe wuchern unsere immer durch das ganze Beet und so war es mit nur zwei erwachsenen, aber drei Kindern etwas schwer – also unmöglich – die Mädchen fleckenfrei wieder aus dem Beet zu bekommen. Aber gut, so ist das nun mal, die Waschmaschine hat es wieder gerichtet.

Zum Glück, denn eigentlich tragen Midi und Mini ja immer die zu klein gewordenen Sachen von Maxi auf. Klar, alles was (auffällige) Flecken und Löcher hat wird aussortiert, aber alles andere ist doch meistens keine 3 Monate alt, bis es nicht mehr passt. Ja, es hat schon Vorteile, wenn man drei Töchter hat – hier wird Nachhaltigkeit dann doch wieder etwas leichter ;-). 

Aber auch die aktuelle „Vitaminis“-Kollektion von Tchibo macht einem nachhaltig Einkaufen leicht. Die Looks sind aus Bio-Baumwolle oder aus recycelten Materialien. Wir haben uns zum Beispiel für die grüne Schlupfhose entschieden, deren Bund sich mit einem Gummi verstellen lässt und die durch ihren bequemen Schnitt sicher auch eine Saison länger passt. Außerdem sind wir ja totale Strickjacken-Fans (die Mädels zum Glück auch) und haben deshalb die beiden Großen im Partnerlook mit der „Apfeljacke“ ausgestattet. Die ist (wie einige andere Teile der Kollektion) sogar mit dem Grünen Knopf zertifiziert! Produkte, die mit diesem staatlichen Siegel zertifiziert werden wollen, verpflichten sich nicht nur 26 produktbezogene Kriterien einzuhalten, wie auf gefährliche Chemikalien bereits in den ersten Produktionsschritten wie Waschen und Färben zu verzichten, sondern auch noch 20 unternehmensbezogene Kriterien. So muss ein Unternehmen, dass den Grünen Knopf bekommen möchte, Aufträge nicht nur nach wirtschaftlichen, sondern auch nach umwelt- und menschenrechtlichen Kriterien vergeben und sich für ihre Verantwortung in der gesamten Lieferkette bekennen. Damit sind zum Beispiel auch die Babybodys ausgezeichnet.

Mini Maus trägt ja eigentlich ausschließlich Bodys, die schon mindestens 2 Kinder vor ihr getragen haben, aber hierzu konnte ich einfach nicht „Nein“ sagen. Der niedliche Gemüseprint und vor allem das Grün des Blättermusters steht ihr so unglaublich gut und wenn man weiß, dass hier in der kompletten Lieferkette auf soziale und ökologische Aspekte geachtet wird, kann man die ohne schlechtes Gewissen in den Warenkorb packen.

Generell hat Tchibo sich zum Thema Nachhaltigkeit große Ziele gesetzt: aktuell bestehen 89% der Baumwolltextilien im Sortiment aus nachhaltigeren Quellen, doch bereits nächstes Jahr sollen es 100% sein. Aber auch bei synthetischen Fasern wird auf Nachhaltigkeit geachtet. 2019 hat Tchibo 12 Millionen PET-Flaschen für Textilprodukte recycelt! In dieser Kollektion zum Beispiel 25 für die coole Plüschjacke (die hier auch noch einziehen wird, weil Midi sich gerade im Online-Shop unsterblich darin verliebt hat) oder 48 Stück für den Regeneinteiler. Und keine Sorge: die Produkte wurden von externen, akkreditierten Instituten auf Schadstoffe geprüft!

Der Kleiderschrank der Mädels ist also um ein paar Stücke reicher geworden und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Obwohl wir unsere Kleidungsstücke ja immer weiterreichen. Zwischen Maxi, Midi und Mini war der komplette Inhalt des Kleiderschrankes schon mehrfach an Freunde verliehen. Da kann man schon mal was Neues einziehen lassen…

Aber auch wenn ihr niemanden habt, dem ihr eure Kinderklamotten weitergeben könnt, müssen sie nicht in den Müll! Tchibo hat sich da nämlich was richtig Cooles ausgedacht:

Kennt ihr Tchibo Share? 
Hier könnt ihr Kinder- und Damenmode nicht nur monatlich Mieten und zurückschicken, wenn es nicht mehr passt, sondern auch Gekauftem eine zweite Chance geben. 
Wenn ihr Kinderkleidung habt, die noch in gutem Zustand, nicht älter als 2 Jahre ist und die ihr bei Tchibo gekauft habt, könnt ihr sie über Tchibo Share zurück schicken und bekommt 10% vom ursprünglichen Kaufpreis zurück.

Hier geht´s nochmal zur aktuellen Kollektion.

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