Weihnachtskarten mit Kindern gestalten – DIY

Also wenn es nach mir ginge, würden Gwenny und Charly ein super niedliches Kleid im Partnerlook aber in verschiedenen Farben bekommen, Stephie und ich gemütliche Kaschmirpullis, ich mit einem Hemd darunter und Stephie mit einer chicen Kette darüber tragen. Wir Erwachsenen sitzen vor einem Kamin, Gwenny tobt und Charly krabbelt rum, während eine Fotografin versucht die vorweihnachtliche Wärme um uns herum und am besten alle vier von uns lächelnd einzufangen.

Dieses superspießige Foto würde dann gedruckt und zu eine Weihnachtskarten verarbeitet und an alle Freunde und Verwandte geschickt werden.

Aber es geht nicht nach mir – zumindest nicht dieses Jahr! Stephie findet das zu affig und weil ich nicht einfach irgendwelche Karten kaufen wollte, werden sie eben selbst gemacht. Wenn ein Erwachsener bastelt, dann wird Perfektion erwartet und die liefere ich auch gerne. Wenn ich da an unsere Hochzeitseinladungen denke, perfekt abgestimmte Farbtöne, hunderte identische selbstgebundene Schleifen… Sie waren perfekt, haben aber auch ewig Zeit gekostet. Zeit, die ich jetzt mit zwei Kindern nicht mehr habe. Außerdem wäre doch eine Karte aus Kinderhand viel rührender. Also musste eine Idee her, bei der Gwenny mitmachen kann. Inspiration gibt es ja genug, ich wollte sie aber auch nicht für irgendeine „Arbeit“ einspannen, ihre Hände oder Füße bepinseln und Abdrücke machen, bis genug Karten fertig sind, ganz egal, ob sie nach 5 oder 6 schon keine Lust mehr hatte.

Und dann fiel mir ihr Malblock in die Hände. Etliche bunt bekritzelte Seiten. Und da kam mir die Idee für unsere diesjährigen Weihnachtskarten.

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Ich habe vorgefertigte Karten und Umschläge gekauft, Gwennys Zeichnungen kreisrund ausgeschnitten und aufgeklebt.

Mit einem schwarzen Stift noch einen Faden gemalt und TADAA: Eine Christbaumkugel, jede individuell und mit viel Spaß und Hingabe gestaltet.

Jetzt kommt noch ein persönlicher Text rein und dann können die Karten schon auf die Reise gehen! Ich bin gespannt, was die Empfänger dazu sagen.

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Gwennys Adventskalender – DIY

Letztes Jahr hatte Gwenny noch keinen Kalender, ich empfand es als wichtiger, meiner schwangeren Frau einen zu befüllen und das ist mir Last Minute auch noch gelungen.

Dieses Jahr wäre ich sicher wieder auf den letzten Drücker drauf gekommen, das sich Gwenny über so etwa freuen könnte, aber zum Glück habe ich ja Stephie. Sie hat im Oktober schon vorgeschlagen Gwennys Kalender mit Küchenutensilien /-Zutaten zu befüllen. Seit etwa 3 Monaten spielt unsere Große täglich fast ausschließlich in ihrer Kinderküche (Pimp my Kinderküche hier ;-)), also war es irgendwie logisch ihr ein paar mehr Ingredienzien dazu zu kaufen.

Stephie hat einfach einmal beim Schweden und im Spielwarengeschäft zugeschlagen und schon war ein Großteil der Kalenderfüllung gekauft. Für etwas Abwechslung zwischendurch kamen dann noch ein paar Pixi Bücher dazu. Wir haben schon so viele Bücher, aber davon kann man ja nie genug haben.

Für den eigentlichen Kalender standen so einige Inspirationen bereit. Mein Favorit war der aus den weißen Pappbechern mit Deckeln, in denen normalerweise Eiscreme verkauft wird. Doch Stephie fand, dass wir damit viel zu viel Müll produzieren würden. Recht hat sie und aufheben würde ich die Dosen wahrscheinlich sowieso nicht, weil nächstes Jahr wieder was cooleres daher kommen würde. Also ab ins Dekogeschäft, Tüten und Aufkleber kaufen, befüllen, aufhängen, fertig!

Durch die silber bedruckten Tüten macht sich der Kalender schon echt gut als erste Weihnachtsdekoration und ich bin gespannt, was Gwenny dazu sagt.

Aber ein Problem/ eine Frage bleibt da noch: wir sind ja immer mal wieder ein paar Tage nicht zu Hause.

Wie macht ihr das? Päckchen mitnehmen und unterwegs auspacken oder lassen und ein paar Tage später einfach 3 auf einmal öffnen?

Advents-„Kranz“ – DIY

Dieses Jahr ist es das dritte Jahr in Folge, dass wir keinen klassischen Adventskranz haben. Ich fand es früher immer so schade um die Zweige, die man zum Wickeln nimmt, 4 Wochen genießt und dann wegwirft.

Die letzten beiden Jahre habe ich dann einen Adventskranz bepflanzt, so dass die Pflanzen weiterleben und wir sie dann auf dem Balkon noch genießen konnten.
Der Nachteil daran war, dass der Kranz unbedingt dauernd gegossen werden musste.

Jedenfalls war ich diese Woche mit den Mädels im Wald unterwegs und habe eigentlich nach einer Erle gesucht, aus deren trockenen Ästen ich einen Türkranz wickeln wollte und dann lag da auf dem Weg dieser schöne Ast. Der hat quasi danach geschrien, dass ich ihn mitnehme.

Das hab ich dann auch getan und einen „Adventskranz“ draus gemacht.

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Dazu hab ich noch ein paar kleine Dekoelemente aus Holz, Draht und Christbaumkerzen gekauft. Eigentlich wollte ich einen ganz glatten Draht und habe mit der Verkäuferin im Bastelladen auch eine kleine Farbdiskussion geführt. Sie hatte nämlich nur glatten messingfarbenen Draht und eben diesen goldenen Zickzackdraht und meinte, das wäre die selbe Farbe, lediglich die Form wäre anders. Klar, als könnte ich Messing und Gold nicht unterscheiden, da hat sie sich mit dem falschen Mann angelegt ;-). Auch bei den Weihnachtskarten meinte Sie: „Da müssten Sie jetzt wissen, wie Ihre Frau die gestalten will!“ und ich so: „Ich weiß genau, wie ich sie gestalten will!“ Aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich den Ast über Nacht erst einmal trocknen lassen und habe ihn dann mit dem feinen Golddraht umwickelt. Der gibt dem bemoosten Ast das gewisse etwas, ohne zu sehr „Hier! Hier!“ zu schreien.

Auch die Kerzen habe ich unten mit dem Draht umwickelt und dann mit Heißklebepistole an den Ast geklebt.

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Ein paar kleine Holzrehe und -bäume dazu und fertig!

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Ich könnte mir etwas ähnliches auch auf einem dickeren Ast oder einem kleinen Baumstumpf vorstellen. Hierfür braucht ihr nicht mal viel Basteltalent. Die roten Kerzen, der Ast und der Draht machen eigentlich alles von alleine ;-). Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren und vielleicht mal vom klassischen „Kranz“ abbringen. Solltet ihr das nachmachen, freue ich mich wie immer über Fotos unter dem #bastelnmitflyingdaddy !

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Ach ist es zu früh eine schöne Adventszeit zu wünschen?! Nein oder?
Einen wundervollen Advent euch allen!

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Hochzeitsgeschenk DIY – Polterabend Bilderrahmen

Wer das Hotel meiner Eltern besucht, kommt an den Hochzeitsbildern von meiner Schwester und ihrem Mann und uns nicht vorbei.

Das liegt nicht nur an der prominenten Platzierung gegenüber der Rezeption, sondern vor allem an den Bilderrahmen, die sind nämlich etwas ganz Besonderes.

Entstanden sind die Rahmen aus Geldnot. Klingt jetzt dramatisch, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Meine Schwester sollte heiraten. Stephie und ich wollten etwas schenken, hatten aber kein großes Budget. Trotzdem sollte es ein besonderes Geschenk sein, die große Schwester heiratet ja nicht oft – also hoffentlich nicht! Uns blieb nichts anders übrig, als etwas selbst zu machen und irgendwie kamen wir dann auf den Bilderrahmen, der nicht nur dekoratives Beiwerk für die Hochzeitsfotos, sondern selbst ein Erinnerungsstück sein sollte.

Uns kam die Idee, den langweiligen Bilderrahmen aufzupeppen. Bei ArtAttack habe ich als Kind schon einmal sowas ähnliches mit Nudeln gesehen, die auf den Rahmen geklebt wurden. Nur entschieden wir uns eben nicht für Nudeln, sondern für Scherben. Nicht irgendwelche, sondern die, die am Polterabend entstehen werden.

Scherben bringen Glück!


Ich fand allerdings nirgends einen bezahlbaren Rahmen, der breit genug war, um mit Schweren beklebt zu werden. Also kaufte ich einen billigen beim Schweden, fuhr damit in den Baumarkt und ließ mir vier dünne Holzleisten mit ca. 5cm Breite zuschneiden, die ich auf den Rahmen schraubte.


Den Polterabend verbrachten Stephie und ich damit, besonders schöne oder ausgefallene Scherben zu sammeln. Meine Schwester erklärte mich mehrfach für verrückt, weil ich diesen Müll aufheben wollte. Aber sie wusste ja nicht, was daraus werden sollte.
Am nächsten Tag klatschte ich fertig angerührten Fliesenkleber auf den vorbereiteten Rahmen und legte los, ein Mosaik aus Scherben zu legen. In eine Ecke kamen viele bunte Scherben, in die andere lauter Tassenhenkel und so entstand nach und nach ein kleines Kunstwerk. Als der Kleber dann angetrocknet war, habe ich die Fugen noch mit Perlmuttfarbe bemalt.
Ein paar Schnappschüsse vom Polterabend wurden gedruckt und provisorisch in den Rahmen geklebt, damit er nicht ganz leer überreicht werden musste.


Ich sag euch, meine Schwester hat vielleicht geschaut, als sie die ganzen Scherben so schön zurechtgemacht an dem Rahmen sah.


Aus Platzgründen und damit der Rahmen auch gebührend bestaunt wird, hat ihn meine Schwester dann mit einer Collage aus Hochzeitsfotos zu uns ins Hotel gehängt.

Als meine Schwester dann an unserem Polterabend durch die Scherben stakste, konnte ich schon ahnen, was sie damit vorhatte. Sie wollte, dass ich auch so eine schöne Erinnerung an unseren Polterabend und die Hochzeit habe.
Und dieser Rahmen hängt jetzt auch bei meinen Eltern im Hotel. Ebenfalls genau aus dem Grund, dass er zu schön ist, um bei uns im Wohnzimmer nur von uns gesehen zu werden.


Leider habe ich damals keine Step-by-Step Anleitung mit fotografiert, ich hoffe ihr könnt trotzdem etwas mit der Idee anfangen. Wenn ihr Fragen habt, dann raus damit. Ich beantworte sie gerne! 

 

Etagenbett Kletterschutz – DIY – Life-Hack – Upcycling

Post enthält Produktplatzierungen (Liste am Ende)!

Ist das überhaupt schon ein DIY oder eher ein Life-Hack? Oder keins von beidem?

Naja egal!

Gwenny ist eine echte Klettermeisterin. Nichts ist vor ihr sicher und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sie furchtlos die Leiter ihres Etagenbetts erklimmt. Das war ja auch irgendwie klar, dass sie da hoch möchte, um sich dort unter den Himmel zu kuscheln und ein Buch anzuschauen. Aber sitzen ist nicht! Dort oben wird von einer Ecke in die nächste gerannt nur um sich darüber lustig zu machen, wie Mama oder Papa panisch hinterherhetzen um notfalls einen Sturz abzufangen.

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Die ersten Tage, an denen sie sich an die Leiter wagte, verbrachten wir damit, zu bangen, ob sie hoch schafft, oder ob sie rückwärts runter fällt. Jedes Mal, wenn Madame also ins Kinderzimmer gelaufen ist und es plötzlich still wurde – Stille ist ja generell ein alarmierendes Zeichen – ging einer von uns hinterher, um den Aufstieg zu überwachen.

Dann folgte die Woche, in der wir einfach die Kinderzimmertür zu gemacht haben. Alleine darin spielen war jetzt tabu. Schade, weil Gwenny wirklich gerne alleine in ihrer Puppenküche spielt, rutscht oder im Bällebad tobt, während Stephie stillt, kocht oder aufräumt.

Also musste eine Lösung her. Bei Ikea sind die Leitern immer mit Plexiglasplatten zugeschraubt, damit man in der Ausstellung nicht auf die Hochbetten kann. Ich wollte unser schönes Bett aber nicht mit Schrauben zerstören. Dann habe ich das Internet durchforstet. Das Problem?! Wie nenne ich das was ich suche? Kletterschutz, Hochbettsicherung, Leiterschutz oder wie? Irgendwann habe ich eine Anleitung für ein Holzplatte mit Winkeln gesehen, die man auf die Sprossen hängen kann und so den Weg versperrt. Weil wir werkzeugtechnisch aber nicht ganz so toll ausgestattet sind und auch zeittechnisch nicht, war das auch nichts für uns.

Nachdem mir Gwenny aber einmal direkt in die Arme fiel, als sie sich vom Hochbett runter beugte um „allo“ zu sagen, war klar, dass sofort etwas passieren musste. Weiter darauf zu warten, bis mir die perfekte Lösung in den Schoß fällt, war einfach nur fahrlässig. Und dann fiel mir der Karton ins Auge, der im Flur darauf wartete in die Altpapiertonne gebracht zu werden.

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Mit Klebeband und Schere bewaffnet machte ich mich daran, ein Feld der Leiter zuzukleben! Wie es aussieht?! Egal, Hauptsache zu! Zumindest bist uns etwas besseres einfällt. Eine schönere Lösung brachte dann letzte Woche die nächste Monatslieferung Windeln. Die Kartons von Lillydoo sind nämlich genau so chic wie deren Windeln und so wurde aus der hässlichen braunen Notlösung, doch irgendwie ein echtes Designelement ;-)!

Vielleicht setzte ich mich die Tage auch nochmal mit Gwenny davor und bemale die weißen Pusteblumen. Wenn es uns dann doch nicht gefällt ist es ja auch nicht so schlimm: die nächste Windelbox kommt in 4 Wochen!

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Etagenbett – die beste Kaufentscheidung ever – aus der Wood Kollektion von Oliver Furniture

Karton – aus der neuen Kooperation mit Lillydoo

Bettwäsche – Done by Deer (PR-Sample)

Bällebad – über JajuBerlin (PR-Sample)

 

Ostereier aus Beton – Dekoration zu Ostern DIY

Diese Idee habe ich schon vor – ich kann es euch gar nicht so genau sagen – mindestens zwei Jahren mal in einem Magazin gesehen und wollte sie seitdem umsetzen. Aber ich finde mit der Osterdekoration ist das so eine Sache. Man macht gerade den Garten oder Balkon bereit für den Frühling und hat sowieso schon so viel mit dem Frühjahrsputz zu tun und ZACK ist Karfreitag! Man hat weder Ostergras fürs Osternest besorgt, noch Eier gefärbt, geschweige denn irgendetwas dekoriert.

Also zumindest ging es mir die letzten Jahre immer so. Wahrscheinlich ändert sich dass jetzt mit meinen Töchtern, die die Feste im Jahresverlauf immer bewusster miterleben.

Und so habe ich es dieses Jahr doch tatsächlich geschafft, Eier auszublasen und Beton zu kaufen!

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1Kg Kreativ-Beton * hat bei mir für 9 Ostereier gereicht.
Den Beton, den ich benutzt habe, musste ich im Verhältnis 10:1 mit Wasser mischen. Nachdem er gut durchgerührt wurde, musste er für 2 Minuten ruhen.

Die Verkäuferin im Bastelladen hatte mir empfohlen, die Eier vorm Befüllen einzuölen, dann ließe sich der Beton besser aus der „Form“ lösen. Den Tipp lege ich euch auch ans Herz, denn auch wenn man die Eierschale dann sowieso einfach kaputt macht, um die Eier auszulösen, erleichtert einem das Öl unglaublich die Arbeit. Ich habe mal ein Ei ohne Öl probiert – schlechte Idee!

Zum Austrocknen habe ich die gefüllten Eier in einen Blumentopf voller Erde gestellt und einfach ein paar Tage – weil ich einfach keine Zeit hatte – stehen lassen. Laut Anleitung reichen aber wohl schon 24 Stunden zum Trocknen.
Wie schon erwähnt, habe ich die Eier dann einfach aufgeschlagen, die Schalen abgefuschelt und den Beton nochmal gewaschen und mit einer alten Spülbürste abgeschrubbt. FERTIG!

In dem Magazin damals und auch im Bastelladen wurden die Betonstücke abschließend noch mit Blattgold verschönert, was auch zuerst meinem Plan entsprach.
Als die Betoneier dann aber bei uns auf dem Tisch standen, fand ich sie so schon total chic und hab das mit dem Gold gelassen. Wie findet ihr sie?
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OLYMPUS DIGITAL CAMERAMan könnte die Eier auch farbig gestalten.
Wenn man sie z.B. bis zur Hälfte in schönem Muster bemalt oder Pastellfarben am Ei herunterlaufen lässt, so dass die Farbe in Tropfen herunterläuft, werden die Eier sicher auch zu echten Hinguckern.
Letztendlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, doch etwas Beton sollte schon noch rausschauen, sonst könnte man ja auch einfach ausgeblasene Eier bemalen ;-).

Im Laufe des Jahres werde ich auf jeden Fall ständig wieder Betoneier machen, denn ich kann sie mir auch super als Tischdeko im Hotel meiner Eltern vorstellen. Dieses „Rohe“ hat schon echt was.
Ein bisschen Zeit bleibt ja jetzt noch bis Ostern und die Betoneier sind  – von der Trockenzeit mal abgesehen –  echt schnell gemacht. Wenn ihr für eure Osterdekoration auch Betoneier macht, würde ich mich über Fotos von euren Kreationen unter dem #bastelnmitflyingdaddy freuen! Schließlich muss ich Ideen für die vielen hundert Eier sammeln, die nächstes Jahr die Tische im Hotel schmücken sollen ;-).

* Links mit Stern sind Affiliatelinks, mit denen ihr meine „Arbeit“ unterstützt!

Babynestchen nähen – Anleitung und kostenloses Schnittmuster

Ok, weil so viele danach gefragt haben, versuche ich mich mal wieder an einer Nähanleitung.

Als Gwenny noch ein Neugeborenes war, haben wir ihr immer ein Nest aus einem Stillkissen und einer Decke gebaut. Das hat gut geklappt, musste jedoch jedes mal neu „aufgebaut“ werden und als sich Charly ankündigte, meinte Stephie gleich, dass sie so ein Babynestchen will!
Ich bin so einigen Shops gefolgt, die traumhafte Nestchen anfertigten und eigentlich wollte ich mir die Zeit sparen und dort eines bestellen, bis IHR meintet:
„Wer, wenn nicht du Georg?!“
Also bin ich auch Online auf die Suche nach Schnittmustern gegangen und diese beiden haben mich am meisten beeinflusst:
Victoriabrikho.se
Frau DIY

Mein Schnittmuster sieht so aus:

Bildschirmfoto 2017-03-17 um 14.01.14

Ich habe mal versucht, das in Originalgröße in ein PDF zu packen. Ich hoffe das hat funktioniert ;-):Schnittmuster Nestchen.

Für das Nestchen braucht ihr:

– Volumenflies P140 (ca. 30cm x 150cm)
Füllwatte
Füllwatte* (ziemlich viel! ich hatte glaube ich 3 Beutel)
– 3m Nahtband (3cm breit)
– 3m Baumwollkordel
Baumwollkordel*
– 3m Klöppelspitze*
– ein Stück Teddyflausch (ca. 40cm x 80cm)
– Baumwollstoff (ca. 150cm x 150cm)
– farblich passendes Garn

Ich habe unter anderem bei

Die meisten Babynestchen, die man so sieht, sind zweifarbig. Wenn man Ober- und Unterseite aus verschiedenen Stoffen ausschneidet, sieht man den unteren Stoff beim zugeschnürten Nestchen an der „Rolle“. Ich wollte es anders, habe Ober- und Unterseite gleich, aber die Liegefläche aus Teddyflausch genäht. Das hat das ganze etwas komplizierter gemacht, aber „selbst schuld“ sag ich da nur.

Wenn ihr es so machen wollt wie ich, dann schneidet den Stoff einmal mit ganzem Schnittmuster + Nahtzugabe zu und schneidet dann den dunkelroten Teil aus. Das „U“ nochmal aus dem selben Stoff und das „Oval“ aus Teddyflausch ausschneiden. Das Oval ins U zu nähen ist ein bisschen – wie soll ich sagen?! – unschön! Wenn das geschafft ist, müsst ihr Ober- und Unterteil rechts auf rechts zusammennähen. Aber nicht vergessen, unten offen zu lassen! Irgendwo muss die ganze Füllwatte ja rein ;-).

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Hier wird jetzt dir Kordel durchgezogen, mit der man das Nestchen am Ende zuknotet. Am besten funktioniert das, wenn man eine Sicherheitsnadel ans eine Ende der Kordel macht. Daran lässt sich die Bordelle leichter durch den Tunnel fuscheln.
Jetzt ist das Babynestchen schon fast fertig, denn nun gehts auch schon an die Füllung! Für die Liegefläche habe ich das Volumenvlies 2 Mal im dunkelroten Teil des Schnittmusters zugeschnitten, übereinander gelegt in das Babynestchen geschoben und die Liegefläche einmal rundum abgesteppt.

IMG_3011 Und jetzt wird gestopft! Wie bereits erwähnt, frisst das Nestchen ganz schön viel Watte, aber es soll ja auch einen hohen Rand bekommen, damit Charly nicht raus rollen kann.

Beim Nestchen ist es nicht wie sonst im Leben: hier kommt nicht „das BESTE zum Schluss“, sondern das Blödeste! Die letzte Naht ist total umständlich, weil alles so dick ausgestopft ist. Am besten ihr drückt vorher die unter größter Sorgfalt gleichmäßig verteilte Füllwatte etwas weiter rein, um Platz zu gewinnen, aber selbst dann ist das sperrige Nestchen an der Nähmaschine ständig im Weg. Vielleicht könnte man die Öffnung auch mit einem Schrägband einfacher schließen?!

Wenn diese letzte Naht erledigt ist, habt ihr es geschafft!

Das Babynest ist fertig und es kann Probegelegen werden!

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Nachmachen. Wie immer freue ich mich über Fotos von euren Kreationen unter #nähenmitflyingdaddy !

Irgendwie hat mich jetzt das Nähfieber wieder und ich blättere durch meine Burda-Style Sammlung auf der Suche nach dem nächsten Projekt.

*die mit einem Stern gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links mit denen ihr meine Arbeit unterstützt.

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Vielen Dank für die Fotos eurer Kreationen:

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Pimp my Kinderküche – Aus Masse wird Klasse DIY

Weihnachten war schön! Wie niedlich Gwenny sich über ihre Geschenke gefreut hat… Egal ob Spielzeughandy, PUKYlino oder Spielküche, alles hat ihr ein Strahlen in die Augen gezaubert. Weihnachten MIT Kind ist tatsächlich tausendmal schöner als Weihnachten ALS Kind!

Von uns hat Gwendolyn dieses Jahr eine Spielküche bekommen. Vor allem, weil sie uns beim Kochen und Backen immer ganz gespannt von ihrem Hochstuhl aus zuschaut und auch ein bisschen in der Hoffnung, dass sie dann nur noch ihre Schränke ausräumt und unsere in Ruhe lässt ;-).

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Uns war aber auch klar, dass wir diese Küche nicht kaufen und einfach so aufbauen, wie sie in (wahrscheinlich) Millionen anderen Haushalten steht. Also haben wir das Internet durchforstet und uns ein bisschen inspirieren lassen für unser Projekt „Pimp my Kinderküche“! Doch zuallererst musste eine Küche her, die sich umgestalten lässt. Es gibt ja so viele Küchen, die entweder schon perfekt gestyled und dementsprechend teuer oder aus Plastik und dafür nicht ganz so geeignet sind. Klar denken wir alle sofort an die DUKTIG von IKEA, die es das ganze Jahr für knappe 90€ zu kaufen gibt. Wir haben aber im richtigen Moment bei Aldi zugeschlagen! Vorteil: die Küche ist 30€ günstiger und was viel wichtiger ist, sie besitzt schon eine Rückwand!

Wer von euch jetzt nicht in weiser Voraussicht bei Aldi eingekauft hat, oder vielleicht schon eine IKEA Küche hat, muss aber nicht verzagen. In fast jedem Baumarkt kann man sich Holzplatten in der richtigen Größe zuschneiden lassen und so auch der IKEA Küche eine Rückwand verpassen ;-)!

Als die Küche gekauft war, mussten noch ein, zwei Kleinigkeiten besorgt werden, um aus dem 08/15 Ding Gwennys Küche zu machen.

Wandfarbe
Alle holzfarbenen Teile der Küche wollten wir Farbe verleihen und sind los in den Baumarkt um uns inspirieren zu lassen. Als wir vor dieser riesigen Farbauswahl standen, war die Entscheidung erstmal schwierig, bis wir „Hüterin der Freiheit“ von Alpina entdeckt hatten. Wie sonst sollte die Küche unserer Tochter gestrichen werden, als in dem wunderschönen Patinagrün der Freiheitsstatue von New York?! Die Farbdiskussion war also beendet und vor dem Zusammenbauen haben Stephie und ich im Keller meiner Schwiegereltern alle Holzteile gestrichen. Wir hatten richtig Spaß, man sollte uns öfter mit einem Eimer Farbe im Keller einsperren ;-).

Klebefolie
Auch die Arbeitsplatte der Küche sollte ihren Holzton verlieren und zu einer chicen Marmorplatte werden. Wie in der Backstube meiner Mutter haben wir uns für weißen Marmor entschieden. Da der Einbau einer echten Steinplatte etwas umständlich wäre, haben wir eine Klebefolie gekauft und wieder mit vereinten Kräften angebracht. Bei den Ecken hatte ich ja erst ein bisschen Sorge, dass sie nicht schön werden, doch dank einem Video aus dem Internet und einem Fön, sehen sie richtig gut aus.

Wandsticker
Oh ja, die Rückwand… Bei der IKEA Küche gibt es diese überhaupt nicht und bei der Aldi Version ist diese mit einer Uhr und Küchenutensilien bedruckt… Aber kein Problem, wir haben sie einfach falsch herum eingebaut, so dass diese Drucke jetzt auf der Rückseite sind. Für die Gestaltung der Rückwand sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Dekofolie im Fliesendesign, Mosaik, Tafellack, es gibt so viele Möglichkeiten. Wir wollten Sticker aufkleben und dazu haben wir – wie auch schon für Gwennys Kinderzimmer – die Aufkleber bei Eulenschnitt bestellt. Der Vorteil von Stickern: sie sind wieder ablösbar und so kann man ganz schnell umgestalten ;-). Ich wollte eigentlich die Rauten, Stephie war für die Ananas… Ganz demokratisch hat dann einfach die Frau entschieden! Mit ein bisschen rumprobieren und ein paar Bleistiftlinien habe ich die Aufkleber ganz leicht und – ich würde sagen – ziemlich akkurat angebracht.

Bilderrahmen
Dann fehlte der Küche nur noch ein bisschen Dekoration. Bei Dm haben wir Gwennys Lieblingsbild nachdrucken lassen, in einen kleinen Rahmen gesteckt und in die Küche gestellt. Am ersten Tag war das Bild tatsächlich das beliebteste Geschenk! Sie hat es den ganzen ersten Feiertag durchs Haus getragen und jedem gezeigt.

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Blumentopf
Eigentlich sollten mehrere Töpfe mit Kräutern her… Dann haben wir uns aber daran erinnert, wie gerne Gwenny mit Blumenerde spielt, also hat sie jetzt erstmal eine Kunstpflanze in ihrer Küche stehen. Wenn sie dann etwas älter ist, kommen wohl 3 Töpfe mit Küchenkräutern hin, denn Gwennys Küche wird direkt an unserem Küchenblock stehen und so werden die Kräuter dann auch von uns benutzt.

Abschließend muss ich sagen, dass ich wirklich zufrieden mit dem Umstyling bin! Aus der billigen 60€ Aldiküche ist ein Unikat geworden, dass überhaupt nicht mehr nach Discounter aussieht. Jetzt fehlt nur noch etwas Geschirr und ein paar Lebensmittel, denn bis jetzt hat Gwenny nur Zucker, Mehl, Ei und Butter und damit kocht sie uns wohl noch kein richtiges Menu…

Ich hoffe, ich habe euch ein bisschen inspiriert, eure Küchen etwas umzugestalten. Dafür muss man sie auch  nicht unbedingt noch einmal auseinander nehmen. Lasst eurer Phantasie freien Lauf und ab zum Baumarkt. Gerne würde ich eure Küchen unter dem #pimpmykinderküche oder #bastelnmitflyingdaddy sehen!

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Raus aus dem Wintertief mit VAIANA

Gwendolyn lässt sich unglaublich gut von klassischer Musik beruhigen und weil unsere Klassik-CD irgendwie aus dem Auto verschwunden war, hören wir schon seit Oktober Weihnachtslieder. Also nicht die poppigen amerikanischen Hits, sondern klassische Weihnachtslieder gesungen von Helene Fischer. Das ist glaube ich auch der Grund dafür, warum ich schon so richtig in Weihnachtsstimmung bin.
Fehlt nur noch der Schnee…
Wenn das Wetter so bleibt, wie im Moment: grau, mild und regnerisch, dann drehe ich durch! Normalerweise kann ich dem dadurch entstehenden Winterblues ja „entfliehen“, weil immer mal ein sonniges Ziel im Dienstplan steht. Dann tanke ich Sonne am Roten Meer, am Pool in Indien oder verbrenne mir das Gesicht beim Shoppen in Orlando… Ok, dieses Jahr bekommt mich der Blues auch nicht, weil ich so glücklich bin, die Adventszeit komplett mit meinen Mädels zu verbringen, aber so kurz raus wäre schon nicht schlecht…

Und das war ich letzte Woche!

Ich war mit meinem Patenkind Rosalie (4) in der Pressevorstellung des neuen Disney-Weihnachtsfilms VAIANA!
Also es ist kein klassischer Weihnachtsfilm, aber er erscheint eben am 22.12., deshalb Weihnachtsfilm. Seit ich den Film gesehen habe, läuft hier in der Wohnung auch Helene Fischer 😉 und zwar der Titelsong zum Film:

„Wo das Meer sich verliert schwebt ein Klang er ruft mich!“

Disney hat mit dem Film wieder ein Meisterwerk abgeliefert! Von der ersten Sekunde an, in der Vaianas Großmutter die Legende von Maui erzählt, hatte uns der Film gefesselt. Ich kann mich sowieso immer gut in Filme hineinträumen, doch ich bin mir sicher, dass hier sogar der uninteressierteste Zuschauer die Seeluft riecht und Lust auf Meer bekommt. Im Film geht es darum, dass Vaiana – gegen die (vermeintliche) Tradition und die Gesetze ihres Stammes – ihre Heimatinsel verlässt und den Pazifik besegelt, um der Legende von Maui auf den Grund zu gehen und damit die Inselwelt zu retten.
Mit viel Humor, Musik (eben typisch Disney) und auch der richtigen Portion Gefühl (ja, ich bin eben nah am Wasser gebaut…) führt sie die Zuschauer durch ihr Paradies.

Vaiana ist ab 0 Jahren freigegeben und das finde ich vollkommen in Ordnung! Manchmal ist diese Einstufung etwas zu niedrig angesetzt, doch Vaianas „Feinde“ sind eher witzig und sympathisch, als wirklich furchteinflößend. Einen dieser Kokomora würde ich sogar auch adoptieren ;-).

Mich hat jetzt das Südseefieber gepackt und am liebsten würde ich mit Stephie und Gwenny in den Flieger steigen und ab nach Tahiti fliegen… Aber Weihnachten steht vor der Tür und jetzt hoffe ich schon die ganze Zeit auf Schnee, also bleib ich jetzt auch da und flüchte nicht vor ihm. Außerdem fehlt natürlich das nötige Kleingeld ;-).
Macht nix, da hol ich mir den Strand eben heim. Also ab in den Dekoladen, die Drogerie und an die Urlaubssouvenirs und schon startet das Mini-Makeover unseres Bades!

Zuerst habe ich mal ein paar WECK-Gläser etwas… seefahrerisch Gestaltet. Eigentlich wollte ich sie mit Netzen bespannen, und Muscheln reinhängen, doch wo bekommt man denn im Advent Dekonetze? Naja, so sind sie auch ganz chic geworden, einfach mit einer Kordel und etwas Kleber bearbeiten und zack fertig:


Maritime Gläser für:

Kokos-Sand und Kokos-Kaffee Peeling!

Das Kaffee-Peeling mag ich besonders für Morgens, das Aroma gibt einem so einen richtigen Energiekick! Wer es weniger geruchsintensiv mag, macht sich einfach ein Peeling aus Sand (beides auch ein super Geschenk, das sich auch ein paar Tage hält)!

2EL Kokosöl
+2EL Kaffeepulver (kann auch „recycled“ sein, also Kaffeesatz)
oder + 3EL Sand (der feinste, den ihr bekommen könnt)

Jetzt noch die Nische an der Badewanne! Mit ein paar Pflanzen, Sand und Muscheln, die ich mal auf Malabo gesammelt habe – oh, war das ein schöner Strand… – Wird aus der grauen Ecke doch tatsächlich ein Mini-Südseestrand.


Ich würde ja jetzt nochmal was zum Film schreiben aber… guckt doch besser den Trailer, auf mich wartet ein heißes Schaumbad in der Südsee!
Nachtrag: Ich darf euch zwei Freikarten schenken! Wer Interesse hat, kommentiert einfach hier unter den Blogbeitrag, mit wem sie/er sich den Film anschauen würde! Bis Sonntag 18.12. um 18:00 Uhr könnt ihr teilnehmen, dann sollten euch die Tickets rechtzeitig zum Kinostart am 22. noch erreichen! 

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Weihnachtskarten basteln – DIY

Zu allererst: ich kann normal richtig gut basteln! Also wenn ich kinderfrei und Zeit habe. Da ich euch diese Idee aber nicht vorenthalten will, teile ich meine misslungenen Karten trotzdem mit euch….

Ich finde es super schön zu Weihnachten Karten zu verschicken. Also ich freue mich immer, wenn ich welche bekomme, bin aber leider selbst nicht ganz so organisiert, dass ich es schaffe, rechtzeitig Karten zu kaufen/gestalten und abzuschicken. Deshalb bekommt man in einem Jahr mal eine von uns und im nächsten dann wieder nicht, weil wir es einfach verpeilt haben…

Dieses Jahr hatte ich mit fest vorgenommen Fotos von unserer kleinen Familie machen zu lassen und diese als Weihnachtskarte zu verschicken. Als ich nach Shooting-Ideen gesucht habe, meinte Stephie, sie hätte da keine Lust drauf und ich musste mir etwas anderes überlegen. Kurz darauf entdeckte ich bei meinen Eltern zuhause eine ganz tolle Karte, die ich unbedingt nachmachen musste…

Mit Kind war es leider nicht möglich damit in die Massenproduktion zu gehen und sie zu verschicken, aber die paar, die ich fertig machen konnte, möchte ich euch unbedingt zeigen. Sie sind alle nicht besonders ordentlich – wegen quengelndem Kind auf dem Arm und so – aber mir gefallen sie trotzdem richtig gut und vielleicht schaffe ich es ja zu Ostern ein paar ähnliche, ordentlicher zu machen.

Ihr braucht dazu:

  • Bastelkarton in verschiedenen Farben
  • Transparentpapier
  • Locher
  • Schere
  • Kleber
  • Skalpell
  • und… eine Nähmaschine

Ja, die Karten werden nämlich nicht nur ausgeschnitten und beklebt, sondern auch genäht ;-).

Ich habe die DIN A4 Bögen halbiert und dann gefaltet, damit die Karten ein A6 Format hatten, die Größe ist glaube ich die übliche…
Das Transparentpapier müsst ihr etwas kleiner als A6 schneiden, denn das kommt auf die Vorderseite der Karten.
Dann komm der Locher zum Einsatz! Genug weißes Papier hatte ich schon gelocht, nur von dem goldenen Karton brauchte ich noch ein paar „Taler“.
Aus dem blauen Karton wollte ich „Sterntaler“-Karten machen und habe dazu ein kleines Mädchen in Gold ausgeschnitten und aufgeklebt.
Auf meine rote „Schnee“-Karte kam eine Häusersiluette aus weißem Papier.
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Und dann ab an die Nähmaschine und das Transparentpapier an die Karte nähen… Die Naht ist ein ganz tolles Designelement finde ich. Ich habe mich aus Zeitgründen für einen weißen Faden entschieden, ich könnte mir aber auch weiße Karten mit rotem oder grünem Faden vorstellen.

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Aber nicht komplett zunähen! So sähe die Karte ja etwas… fad aus ;-).

Lasst eine kleine Öffnung um euren „Schnee“ oder die „Taler“ einzufüllen. Man könnte auch etwas Streudeko (heißt das so?) kaufen und einfüllen. Entweder einfach goldenes Glitzer, kleine Sterne oder sogar richtige Schneeflocken.

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Zum Schluss nur noch zunähen und fertig! Jetzt schneit es in den Karten! Cool oder?!

Wer keine „Schüttelkarte“ möchte, dann auch einfach ein weihnachtliches Motiv ausschneiden, Transparentpapier drüber und dann kann der Empfänger der Karte ein Teelicht rein stellen und sich am durchscheinenden Licht erfreuen!

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Hm… ok, jetzt wo ich sie nochmal auf dem Foto sehe, sehen sie wirklich aus, wie von einem Kind gebastelt… Aber ich kann ja einfach behaupten, dass Gwenny sie gebastelt hat ;-).

Ich wette, eure Karten werden schöner und ich würde mich freuen, wenn ihr das Ergebnis unter dem #bastelnmitflyingdaddy mit mir teilen würdet!

Einen schönen dritten Advent euch allen!