Breakfast-Power-Drink – nicht nur zum Frühstück

Ich hatte euch letzte Woche meinen „Power-Drink“ gezeigt, den ich fast jeden Tag trinke.
Entdeckt habe ich das Rezept in einem Café in der Fußgängerzone von Denver, als ich auf der Suche nach etwas zum Frühstücken war. Ich hatte nicht wirklich Appetit, aber richtig Hunger. Und Kaffee wollte ich auch.

Ich bin dann in einem kleinen Laden gelandet, dessen riesige italienische Kaffeemaschine schon von außen zu sehen war. „Warum die Suche nicht mit einem guten Kaffee in der Hand fortsetzen?!“, dachte ich mir und ging rein. An die Kaffeetafel waren Unmengen an verschiedenen Getränken gedruckt und ganz unten mit Kreide „Pauls-Power-Drink“. Ich konnte nur Espresso und Peanut Butter entziffern und plötzlich kam mein Appetit.
Ich musste Pauls-Power-Drink probieren. Also hab ich bestellt und genau hingesehen was rein kam. Er war super lecker.

Zuhause hab ich ihn mir dann noch etwas abgewandelt und das ist mein Rezept: Weiterlesen

Smoothie Bowl Reloaded – Skinny Granola Rezept

Oh je… letztes Jahr hab ich mal ein Granola Rezept gepostet, weil Stephie und ich morgens ab und an eine Smoothie Bowl zum Frühstück hatten, um einfach wieder etwas gesünder zu essen.

Das Granola war super lecker, sogar meine Schwester hat es geliebt – und die ist sonst sehr kritisch mit meinen Rezepten. Ja, sie hat es geliebt, so lange, bis sie das Rezept mal in ihre Weight Watchers App eingegeben und die Punktzahl ihrer morgendlichen Granola Portion gesehen hatte!

Im letzten Granola war eben Zucker und wenn man dann mehr als ein oder zwei Esslöffel auf seinen Joghurt gibt, kann das schonmal zur Kalorienbombe werden.

Jetzt waren wir letzte Woche bei Stephies Tante in Hamburg, wo Aldi Nord dieses neue Müsli im Angebot hatte. Ich kannte es schon von Janina, die es vor ein paar Wochen beworben hat, aber Stephie war total überrascht und begeistert. Es war nämlich richtig knusprig und lecker und das ganz OHNE zusätzlichen Zucker. Weiterlesen

Frische Brötchen, ganz einfach selbstgebacken – Rezept

Guten Morgen! Das Wochenende steht vor der Tür und damit auch ein ausgiebiges Familienfrühstück.

Ich muss gestehen, dass wir morgens selten zum Bäcker gehen und uns Brötchen holen, meistens gibt es Brot und Toast oder am Wochenende eben mal Aufbackbrötchen. Wenn die Mädchen uns morgens um 6 wecken, kann ich einfach noch nicht raus und frische Brötchen holen.

Stephie will schon seit Monaten, dass ich morgens frische Brötchen backe, schließlich wüssten wir dann ganz genau, was drin wäre. Ich hab es ihr aber immer wieder ausgeredet, weil ich es mir einfach viel viel schwerer vorgestellt hatte.

Dann war ich letzten Monat in Washington bei Elisabeth zu Hause zum Frühstücken eingeladen und was serviert sie?! Frisch gebackene Roggenbrötchen! Und das obwohl sie auch zwei so kleine Damen zu Hause hat, wie wir! Ihr Rezept klang auch super simpel, also hab ich ein bisschen recherchiert, mir einige Rezepte angeschaut und jetzt einfach mal gebacken.

Roggenbrötchen

  • 1 kg Roggenvollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1EL Zucker
  • 600-700ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz

Ich habe den Tag abends vorbereitet!

Zuerst das Mehl in eine große Schüssel geben und mit der Hand eine Mulde darin formen. In einer Schüssel die Hefe und den Zucker mit einer Gabel zerdrücken und rühren, bis die Hefe ganz flüssig geworden ist. 600ml Wasser zur Hefe geben und verrühren und das Gemisch anschließend in die Mehlmulde gießen. Salz dazu und dann beginnt die Sauerei! Kneten, kneten, kneten und je nach Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzu geben. Wenn alles gut vermischt ist, muss der Teig etwa 30 Minuten gehen, bevor er aus der Schüssel und auf die bemehlte Arbeitsplatte kommt, wo er nochmal richtig durchgeknetet wird. Zurück in die Schüssel, mit einem Tuch abdecken und in de Kühlschrank damit. Jetzt den Teig über Nacht gehen lassen, morgens noch einmal durchkneten und kleine Brötchen formen. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen und sobald die Brötchen drin sind, die Temperatur etwas reduzieren (200 Grad). Nach 20 Minuten dürften die Brötchen fertig sein.

Am besten schmecken sie mir mit gesalzener Butter, also quasi pur.

Ich war überrascht, wie einfach das mit den Brötchen war. Ok, bis der Teig fertig war, sah es in der Küche aus wie in einer Mühle – alles voller Mehl – aber das wird mit der Routine sicher besser.

Traut euch ruhig mal ran, es ist super einfach und es kann eigentlich kann gar nix schief gehen!

Und natürlich vielen Dank an Elisabeth, die mir gezeigt hat, dass es wirklich kein Hexenwerk ist!

Seattle Tipp – Frühstücken

Ich kenne den Film zwar nicht – ich weiß, shame on me – aber ich kann verstehen, warum er „Schlaflos in Seattle“ heißt!

Die 5 bzw. 6 Stunden Zeitverschiebung an der Ostküste stecke ich locker weg, bis ich dort den Schlafmangel von zu Hause aufgeholt habe, wache ich zu normalen Frühstückszeiten auf.

Seattle hat jetzt in der Sommerzeit ganze 9 Stunden Zeitunterschied. Selbst wenn ich mich am Ankuftstag dort lange wachhalte, bin ich morgens spätestens um 4 Uhr hellwach.

Bis dann die ersten Cafés aufmachen hab ich also genug Zeit um wir was chices auszusuchen. Und so bin ich dieses Mal in der

Mr.West Café Bar

720 Olive Way

Seattle, WA

gelandet.

Sehr hip, sehr stylisch, aber trotzdem gemütlich und die Musikauswahl ist auch perfekt ;-).

Ich war an einem Sonntag da, am Wochenende gibt es Tischservice, ansonsten bestellt man an der Theke und bekommt sein essen dann an den Tisch gebracht. Auf der Sonntags-Speisekarte dürfte für jeden etwas dabei sein:

Das ist nur die Vorderseite, die mir allerdings schon gereicht hat! Nachdem ich lange zwischen dem Lachstoast mit Kapern und den Buchweizenwaffeln (gibts auch klassisch ;-)) geschwankt habe, ist mir dann doch noch das Morning Glory Breakfast Board ins Auge gesprungen.

Sehr lecker muss ich sagen. Vor allem das Erdbeer-Rhabarberkompott war himmlisch!

Wenn ihr also mal in Seattle und auf der Suche nach einer Frühstückslocation seid, kann ich das für Sonntags auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

Eine andere Frühstücksempfehlung für Seattle habe ich mal in einem FMA gegeben: eine französische Bäckerei an Pike Place Market.

After Baby Body Adé – Smoothie Bowl mit Granola zum Frühstück – Rezept

Wenn ein neuer Mensch in die Familie kommt, dann wirft das erstmal alles durcheinander. Nach Gwennys Geburt haben wir zur Mittagszeit erst gefrühstückt und bis wir das erste Mal das Haus verließen, war es meist schon nach 3. Zeit zum Kochen hatten wir auch nicht wirklich, also gab es ständig Pizza, Pasta, Thai, Döner etc. .

Als wir uns wieder eingespielt hatten, wurde auch wieder gekocht und wir ernährten uns wieder halbwegs gesund ;-).

Mit Charly kam unsere Ernährung wieder etwas ins Schwanken. Die unterschiedlichen Schlafrhythmen der beiden machten es ziemlich schwer eine genaue Essenszeit auszumachen, so verpassten wir oft rechtzeitig das Mittagessen auf dem Herd zu stellen und kaum war Gwenny wach, musste schnell was Warmes her: Pasta!

Da man mit zwei unter zwei im Haus nicht sonderlich viel Schlaf abbekommt, bin ich in letzter Zeit etwas abgespannt, fühle mich oft schlapp. Weil sich am Schlafmangel erstmal nichts ändern lässt, müssen andere Faktoren geändert werden. Unsere Ernährung ist unser erster Angriffspunkt.

Stephie freut sich auch, dass wir das jetzt gemeinsam angehen. Sie ist nämlich nach zwei Geburten innerhalb von eineinhalb Jahren ein bisschen unzufrieden mit ihrer Figur. Da sie voll stillt kommt eine Diät nicht in Frage und Sport ist nach dem Kaiserschnitt ja auch so ein Thema.

Als ich also damit anfing unser Frühstück umzustellen, war sie gleich dabei.

Wo früher immer Toast und Brötchen lagen, gibt es jetzt Vollkornbrot und – wenn die Motivation reicht und die erste Tasse Kaffee schon getrunken – Smoothie Bowls. Wir hatten jetzt schon ab und zu mal einen Chia Pudding zum Frühstück, doch irgendwie fehlte mir da was. Ja, wir hatten ein paar Beeren drin, aber so richtig geschmeckt hat mir das trotzdem nicht. Der Crunch fehlte einfach.

Nach meinem leckeren Frühstückserlebnis in Washington vor 4 Wochen habe ich dann zu Hause Granola für unsere Smothie Bowls gemacht. Vor ein paar Jahren hat ein Freund von uns nur „Paleo“ gegessen und hatte immer so leckeres Granola dabei. Das Rezept habe ich leider nicht mehr, aber so grob aus der Erinnerung habe ich einfach folgendes gemischt:

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  • 200g kernige Haferflocken
  • 200g Mandeln
  • 100g buntes Quinoa
  • 100g brauner Zucker (wer´s paleo oder zuckerfrei mag, nimmt Agavendicksaft oder so)
  • 100g Kokosöl

Gut durchmischen und dann für 15-20 min bei 170 Grad in den Ofen.

Abkühlen lassen und ab ins Vorratsglas.

Mittlerweile habe ich schon drei Mal frisches Granola gemacht und damit es für Gwenny leichter zu essen geht, auch schon der/die/das Quinoa durch die gepuffte Variante ersetzt.

Dann gibt es morgens solche leckeren Schüsseln:
Einfach Obst in den Mixer, den Smoothie mit Kokosjoghurt mischen, Granola drauf! LECKER!

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Washington DC – kleine Pause in Georgetown

Nachdem ich drei Jahre geflogen bin, ohne einmal in Washington gewesen zu sein, war ich die letzten Monate ziemlich oft hier.
Die Stadt hat außer des Weißen Hauses und der vielen Monumente noch viele andere schöne Ecken zu bieten (wenn ihr die klassischen Sehenswürdigkeiten mal anschauen wollt, dann könnt ihr das hier – ach herrje, wie sahen denn meine ersten Videos aus?!).

Beflügelt von einem entspannten Vormittag hier, wollte ich einfach ein paar Eindrücke mit euch teilen.

Ich persönlich bummele am liebsten durch Georgetown. In diesem Stadtviertel lässt die M-Street für Shoppaholics keinen Wunsch offen und das in historischen Backsteingebäuden. Da macht Geldausgeben Spaß ;-).


Aber eigentlich wollte ich euch hier etwas ganz anderes vorstellen. Ein Restaurant/Café in das ich immer einkehre, wenn ich hier unterwegs bin.

Le Pain Quotidien – das tägliche Brot. Ja, das ist eine Kette, aber ich liebe das Essen und das Ambiente. Drinnen sitzt man rustikalen Holztischen. Es gibt auch immer eine große Tafel, an den sich viele Fremde setzten, sich die Marmeladen weiterreichen, gemeinsam Frühstücken, Kaffee trinken und snacken.

Als ich das letzte Mal mit Elisabeth hier war, gab sie mir den Tipp, dass man bei schönem Wetter auch draußen sitzen kann und das habe ich gestern gemacht. Schon früh am Morgen war es richtig heiß, also war ich in Shorts und Polo unterwegs. Normalerweise schleppe ich hier in den USA dann immer noch eine Strickjacke mit, denn sonst erfriere ich in den Läden, die sich dank der Klimaanlagen wie Kühlhäuser anfühlen.

Als ich mich also heute hier mit ein paar Kollegen zum Frühstücken verabredet hatte, habe ich mich gleich in den Hinterhof gesetzt.
Ich sags euch: so schön! Hier sitzen und in Ruhe einen Kaffee genießen – ein Traum.

Es gibt bei LPQ unglaublich leckere und vor allem gesunde Gerichte auf der Speisekarte. Ich habe mich an diesem Morgen für eine Smoothie Bowl entschieden. So, so lecker, die mache ich zu Hause nächste Woche gleich mal nach!
Ich glaube eines der beliebtesten Dinge auf der Karte ist deren Avocado-Toast! Der natürlich auch an unserem Tisch mehrmals bestellt wurde.

Wie der Name aber schon sagt, gibt es hier Brot.
Und zwar unglaublich leckeres und es reicht auch, einfach nur einen Brotkorb zu bestellen. Denn die Aufstriche sind hier umsonst und stehen einfach auf den Tischen. Mein Favorit ist der Haselnussaufstrich. Den habe ich euch glaube ich schonmal in einer Story gezeigt und auch schon öfter für zu Hause gekauft. Von Obst und Joghurt werde ich nicht satt, deshalb hatte ich auch einen „kleinen“ Brotkorb und viel –  sehr viel Haselnusscreme  ;-).