Falsches Porzellan – Basteln im Advent

Ja, diesen Advent bin ich richtig produktiv! Keine Ahnung, irgendwie bin ich so richtig in Stimmung. Deshalb hab ich letzte Woche mit den Mädels gebastelt. Ok, nur mit Gwenny, Charly war nämlich mit Stephie unterwegs, aber der Sauerei nach zu urteilen hab ich mit 20 Kindern gebastelt!

Wir haben Christbaumschmuck gemacht und zwar nach einer Idee von hellrosagrau – WERBUNG.

Schon an Ostern hat sie super süße Anhänger für den Osterstrauch gemacht und die Idee hab ich mir damals gleich notiert.

Wir haben wie gesagt Weihnachtsschmuck gemacht. Vielseitig einsetzbar als Geschenkanhänger oder eben für den Christbaum. Weiterlesen

Adventskranz mal anders – DIY

In den letzten Jahren habe ich unsere Adventskranz immer gepflanzt. In einem runden Weidenkorb wurde aus kleinen Nadelbäumen, Christbaumkugeln und Kerzen ein wunderschöner lebender Kranz. Allerdings hab ich es noch kein Jahr geschafft, die Pflanzen nach der Wärme auf dem Esszimmertisch wieder an die Kälte draußen zu gewöhnen und zu überwintern.

Deshalb gibt es dieses Jahr einen Kranz ohne Nadeln und ohne frische Pflanzen.

Ein „Kranz“ aus Einmachgläsern! Mit ein bisschen Schnee, Kerzen und buntem Bindfaden werden sie zum echten Hingucker auf dem Tisch.

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Weihnachtsdekoration / Adventsdeko – DIY

Guten Morgen,

ich hab ein ganz schnelles, aber super süßes DIY-Projekt für euch!
Diesen Mini-Baumschmuck habe ich vor ein paar Wochen an einem Herbstkranz gesehen, allerdings waren die Kugeln dort aus Filz gemacht.
Da ich aber nicht so der größte Filzfan bin, habe ich kurzerhand Glaskugeln benutzt.

Zuerst mussten aber mal die Mädels ran: beim letzten großen Herbstspaziergang bekamen sie die Aufgabe Eichelhütchen zu sammeln und wenn meine Kleinen eines können, dann Dinge vom Boden aufsammeln. Nur dieses Mal konnte ich die Hütchen wirklich gebrauchen. Weiterlesen

Weihnachtssnack und Welcomedrink – Rezept

Ich weiß, zum Einkaufen ist es jetzt wirklich zu spät, aber ich wollte euch trotzdem zeigen, was es bei uns morgen als Welcomedrink gibt, wenn die ganze Familie zum Abendessen einschneit. Dieses Jahr lädt meine Schwester ein, ich hab sie bei den Vorbereitungen aber auch ein bisschen unterstützt.

Als ich vor ein paar Wochen in New York war, gab es schon überall Eggnog und irgendwie bekam ich da Lust, den mal selbst zu machen.
Und wie es der Zufall (oder Instagram) will, haben meine Schwester und ich letzte Woche gleichzeitig Marrykotters Christmas Crunch entdeckt.
Also sind wir gerade eben nochmal in den überfüllten Supermarkt gehetzt und haben eingekauft.
Zum Glück hat Maria beide Rezepte in einem Beitrag veröffentlicht und wir haben ruck zuck unsere Version nachgemacht.

Zuerst haben wir den Crunch gemacht. Wir haben

  • Salzbrezel
  • Popcorn
  • M&Ms
  • Kellogs Tresor
  • Cashewkerne

in gleichen Anteilen in einer Schüssel

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und mit

  • 200g geschmolzener weißer Schokolade

gemischt.
Ab aufs Backpapier, fürs Auge noch ein paar Zuckerstreusel dazu und kaltstellen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWenn die Schokolade fest ist, die Platte in Stücke brechen und servieren.
Eigentlich kann man quasi alles mischen, Hauptsache ihr habt süß und salzig mit drin. Also könnt ihr es vielleicht doch noch machen, einfach mal schauen, was noch im Schrank ist ;-).

Damit morgen Abend auch bei allen Familienmitgliedern gleich die Stimmung passt, gibts als Willkommensgetränk einen Eggnog. Zum Glück hat meine Schwester einen Thermomix, so konnten wir die Keime der Eier kontrolliert zerstören und den Eggnog so ohne schlechtes Gewissen schon heute vorbereiten.

Ich habe für für 18 Erwachsene knapp 2 Liter gemacht. Und folgendes gebraucht:

  • 9 Eigelb
  • 400g Zucker
  • 1 L Milch
  • 400g Sahne
  • 2 Pk Vanillezucker

Das alles gut verrühren und auf 80 Grad erhitzen. Bei dieser Temperatur macht man den Salmonellen den Gar aus, also 2 Minuten so heiß rühren und dann etwas abkühlen lassen. Das schmeckt schon super lecker, lässt die Damen der Familie aber nur über Kalorien nachdenken, also kommt noch etwa

  • 600ml Rum

rein. Einmal rühren und fertig!

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Nochmal vielen Dank an Maria für die Inspiration und die Rezepte und euch allen ein Frohes Weihnachtsfest!

Weihnachtszauber am Rockefeller Center mit Ständchen von Seal

Wisst ihr, New York hatte mich nach meinem ersten Besuch dort sofort fest im Griff. Die Stadt hat dieses Etwas, das sich nicht wirklich beschreiben lässt.

Aber als ich dann mal in der Vorweihnachtszeit dort war, war es vollkommen um mich geschehen! Ja! Es ist so schön, wie man es sich vorstellt! Schöner!

Seitdem habe ich jedes Jahr versucht, das weihnachtlich geschmückten New York zu besuchen. Und bis auf letztes Jahr, wo ich von November bis Januar wegen Elternzeit nicht geflogen bin, hat es auch immer geklappt.

Ja, es ist typisch amerikanisch alles übertrieben geschmückt, überall schallen Weihnachtslieder aus den Lautsprechern und die Leute laufen voll bepackt mit Einkaufstüten durch die Straßen, aber es ist toll!

Dieses Jahr musste ich auch unbedingt wieder an DEN Christbaum! Ja, der vor dem Rockefeller Center. Wegen Elternzeit im Dezember und Gwennys Geburtstag musste mein Flug allerdings so stattfinden, dass der Christbaum noch nicht beleuchtet war. Das ist er immer erst nach einer feierlichen Eröffnung Ende November. Dieses Jahr wurde er am 29.11. eingeschaltet, während ich schon auf dem Rückflug nach Deutschland war.

Als wir am 28. November in Frankfurt in den Flieger stiegen, stand mein Plan für den Abend schon fest: ab zum Rockefeller Center. Und siehe da, ich war nicht der einzige, der nur deshalb nach New York wollte. Einige andere hatten sich den Flug nur deshalb gewünscht.

In New York angekommen habe ich mich mit 2 weiteren Kollegen zur gemeinsamen Abfahrt verabredet und als ich ein paar Minuten zu spät in der Lobby ankam, waren wir plötzlich zu 8. Fast die halbe Crew wollte einfach nur zum Christbaum.

Also ging es los. Ab in die U-Bahn und zum Rockefeller Center. Aus dessen Katakomben wieder herauszufinden hat sich als schwieriger erwiesen als gedacht, aber dann standen wir da. Direkt HINTER dem Baum. Einmal rum und schon funkelte es überall. Lichter wohin man sah. (Wenn ihr euch ein Bild machen wollt, dann schaut mal in mein neuestes Video auf YouTube)OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Und dann diese Menschenmenge, die sich da so komisch zur Traube formte. Was machen die da?

Ist dort ein besonders schöner Fotospot?

Nein, die fotografieren jemanden.

Wen?

Da singt jemand Weihnachtslieder!

Generalprobe für die feierliche Entzündung der Lichter!

Seal!

Ja, der Seal steht da und singt.

Erst nur leise zu hören, weil das Mikrofon aus ist, aber als er dann die Menge sieht, die dort wartet, lässt er es doch einschalten und trällert dahin.

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Unglaublich. Da fliegt man einmal um die Welt, quält sich todmüde mit der überfüllten U-Bahn in die noch vollere Innenstadt und dann: ein so berührender Moment. Dabei geht es gar nicht um Seal, es hätte sonst wer dort singen können, aber dieses Lied, live und tatsächlich nur für die Leute die dort warteten, ohne Kameras, ohne Presse. Einfach magisch!

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Weihnachtskarten mit Kindern gestalten – DIY

Also wenn es nach mir ginge, würden Gwenny und Charly ein super niedliches Kleid im Partnerlook aber in verschiedenen Farben bekommen, Stephie und ich gemütliche Kaschmirpullis, ich mit einem Hemd darunter und Stephie mit einer chicen Kette darüber tragen. Wir Erwachsenen sitzen vor einem Kamin, Gwenny tobt und Charly krabbelt rum, während eine Fotografin versucht die vorweihnachtliche Wärme um uns herum und am besten alle vier von uns lächelnd einzufangen.

Dieses superspießige Foto würde dann gedruckt und zu eine Weihnachtskarten verarbeitet und an alle Freunde und Verwandte geschickt werden.

Aber es geht nicht nach mir – zumindest nicht dieses Jahr! Stephie findet das zu affig und weil ich nicht einfach irgendwelche Karten kaufen wollte, werden sie eben selbst gemacht. Wenn ein Erwachsener bastelt, dann wird Perfektion erwartet und die liefere ich auch gerne. Wenn ich da an unsere Hochzeitseinladungen denke, perfekt abgestimmte Farbtöne, hunderte identische selbstgebundene Schleifen… Sie waren perfekt, haben aber auch ewig Zeit gekostet. Zeit, die ich jetzt mit zwei Kindern nicht mehr habe. Außerdem wäre doch eine Karte aus Kinderhand viel rührender. Also musste eine Idee her, bei der Gwenny mitmachen kann. Inspiration gibt es ja genug, ich wollte sie aber auch nicht für irgendeine „Arbeit“ einspannen, ihre Hände oder Füße bepinseln und Abdrücke machen, bis genug Karten fertig sind, ganz egal, ob sie nach 5 oder 6 schon keine Lust mehr hatte.

Und dann fiel mir ihr Malblock in die Hände. Etliche bunt bekritzelte Seiten. Und da kam mir die Idee für unsere diesjährigen Weihnachtskarten.

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Ich habe vorgefertigte Karten und Umschläge gekauft, Gwennys Zeichnungen kreisrund ausgeschnitten und aufgeklebt.

Mit einem schwarzen Stift noch einen Faden gemalt und TADAA: Eine Christbaumkugel, jede individuell und mit viel Spaß und Hingabe gestaltet.

Jetzt kommt noch ein persönlicher Text rein und dann können die Karten schon auf die Reise gehen! Ich bin gespannt, was die Empfänger dazu sagen.

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Gwennys Adventskalender – DIY

Letztes Jahr hatte Gwenny noch keinen Kalender, ich empfand es als wichtiger, meiner schwangeren Frau einen zu befüllen und das ist mir Last Minute auch noch gelungen.

Dieses Jahr wäre ich sicher wieder auf den letzten Drücker drauf gekommen, das sich Gwenny über so etwa freuen könnte, aber zum Glück habe ich ja Stephie. Sie hat im Oktober schon vorgeschlagen Gwennys Kalender mit Küchenutensilien /-Zutaten zu befüllen. Seit etwa 3 Monaten spielt unsere Große täglich fast ausschließlich in ihrer Kinderküche (Pimp my Kinderküche hier ;-)), also war es irgendwie logisch ihr ein paar mehr Ingredienzien dazu zu kaufen.

Stephie hat einfach einmal beim Schweden und im Spielwarengeschäft zugeschlagen und schon war ein Großteil der Kalenderfüllung gekauft. Für etwas Abwechslung zwischendurch kamen dann noch ein paar Pixi Bücher dazu. Wir haben schon so viele Bücher, aber davon kann man ja nie genug haben.

Für den eigentlichen Kalender standen so einige Inspirationen bereit. Mein Favorit war der aus den weißen Pappbechern mit Deckeln, in denen normalerweise Eiscreme verkauft wird. Doch Stephie fand, dass wir damit viel zu viel Müll produzieren würden. Recht hat sie und aufheben würde ich die Dosen wahrscheinlich sowieso nicht, weil nächstes Jahr wieder was cooleres daher kommen würde. Also ab ins Dekogeschäft, Tüten und Aufkleber kaufen, befüllen, aufhängen, fertig!

Durch die silber bedruckten Tüten macht sich der Kalender schon echt gut als erste Weihnachtsdekoration und ich bin gespannt, was Gwenny dazu sagt.

Aber ein Problem/ eine Frage bleibt da noch: wir sind ja immer mal wieder ein paar Tage nicht zu Hause.

Wie macht ihr das? Päckchen mitnehmen und unterwegs auspacken oder lassen und ein paar Tage später einfach 3 auf einmal öffnen?

Advents-„Kranz“ – DIY

Dieses Jahr ist es das dritte Jahr in Folge, dass wir keinen klassischen Adventskranz haben. Ich fand es früher immer so schade um die Zweige, die man zum Wickeln nimmt, 4 Wochen genießt und dann wegwirft.

Die letzten beiden Jahre habe ich dann einen Adventskranz bepflanzt, so dass die Pflanzen weiterleben und wir sie dann auf dem Balkon noch genießen konnten.
Der Nachteil daran war, dass der Kranz unbedingt dauernd gegossen werden musste.

Jedenfalls war ich diese Woche mit den Mädels im Wald unterwegs und habe eigentlich nach einer Erle gesucht, aus deren trockenen Ästen ich einen Türkranz wickeln wollte und dann lag da auf dem Weg dieser schöne Ast. Der hat quasi danach geschrien, dass ich ihn mitnehme.

Das hab ich dann auch getan und einen „Adventskranz“ draus gemacht.

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Dazu hab ich noch ein paar kleine Dekoelemente aus Holz, Draht und Christbaumkerzen gekauft. Eigentlich wollte ich einen ganz glatten Draht und habe mit der Verkäuferin im Bastelladen auch eine kleine Farbdiskussion geführt. Sie hatte nämlich nur glatten messingfarbenen Draht und eben diesen goldenen Zickzackdraht und meinte, das wäre die selbe Farbe, lediglich die Form wäre anders. Klar, als könnte ich Messing und Gold nicht unterscheiden, da hat sie sich mit dem falschen Mann angelegt ;-). Auch bei den Weihnachtskarten meinte Sie: „Da müssten Sie jetzt wissen, wie Ihre Frau die gestalten will!“ und ich so: „Ich weiß genau, wie ich sie gestalten will!“ Aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich den Ast über Nacht erst einmal trocknen lassen und habe ihn dann mit dem feinen Golddraht umwickelt. Der gibt dem bemoosten Ast das gewisse etwas, ohne zu sehr „Hier! Hier!“ zu schreien.

Auch die Kerzen habe ich unten mit dem Draht umwickelt und dann mit Heißklebepistole an den Ast geklebt.

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Ein paar kleine Holzrehe und -bäume dazu und fertig!

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Ich könnte mir etwas ähnliches auch auf einem dickeren Ast oder einem kleinen Baumstumpf vorstellen. Hierfür braucht ihr nicht mal viel Basteltalent. Die roten Kerzen, der Ast und der Draht machen eigentlich alles von alleine ;-). Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren und vielleicht mal vom klassischen „Kranz“ abbringen. Solltet ihr das nachmachen, freue ich mich wie immer über Fotos unter dem #bastelnmitflyingdaddy !

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Ach ist es zu früh eine schöne Adventszeit zu wünschen?! Nein oder?
Einen wundervollen Advent euch allen!

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Weihnachtskarten basteln – DIY

Zu allererst: ich kann normal richtig gut basteln! Also wenn ich kinderfrei und Zeit habe. Da ich euch diese Idee aber nicht vorenthalten will, teile ich meine misslungenen Karten trotzdem mit euch….

Ich finde es super schön zu Weihnachten Karten zu verschicken. Also ich freue mich immer, wenn ich welche bekomme, bin aber leider selbst nicht ganz so organisiert, dass ich es schaffe, rechtzeitig Karten zu kaufen/gestalten und abzuschicken. Deshalb bekommt man in einem Jahr mal eine von uns und im nächsten dann wieder nicht, weil wir es einfach verpeilt haben…

Dieses Jahr hatte ich mit fest vorgenommen Fotos von unserer kleinen Familie machen zu lassen und diese als Weihnachtskarte zu verschicken. Als ich nach Shooting-Ideen gesucht habe, meinte Stephie, sie hätte da keine Lust drauf und ich musste mir etwas anderes überlegen. Kurz darauf entdeckte ich bei meinen Eltern zuhause eine ganz tolle Karte, die ich unbedingt nachmachen musste…

Mit Kind war es leider nicht möglich damit in die Massenproduktion zu gehen und sie zu verschicken, aber die paar, die ich fertig machen konnte, möchte ich euch unbedingt zeigen. Sie sind alle nicht besonders ordentlich – wegen quengelndem Kind auf dem Arm und so – aber mir gefallen sie trotzdem richtig gut und vielleicht schaffe ich es ja zu Ostern ein paar ähnliche, ordentlicher zu machen.

Ihr braucht dazu:

  • Bastelkarton in verschiedenen Farben
  • Transparentpapier
  • Locher
  • Schere
  • Kleber
  • Skalpell
  • und… eine Nähmaschine

Ja, die Karten werden nämlich nicht nur ausgeschnitten und beklebt, sondern auch genäht ;-).

Ich habe die DIN A4 Bögen halbiert und dann gefaltet, damit die Karten ein A6 Format hatten, die Größe ist glaube ich die übliche…
Das Transparentpapier müsst ihr etwas kleiner als A6 schneiden, denn das kommt auf die Vorderseite der Karten.
Dann komm der Locher zum Einsatz! Genug weißes Papier hatte ich schon gelocht, nur von dem goldenen Karton brauchte ich noch ein paar „Taler“.
Aus dem blauen Karton wollte ich „Sterntaler“-Karten machen und habe dazu ein kleines Mädchen in Gold ausgeschnitten und aufgeklebt.
Auf meine rote „Schnee“-Karte kam eine Häusersiluette aus weißem Papier.
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Und dann ab an die Nähmaschine und das Transparentpapier an die Karte nähen… Die Naht ist ein ganz tolles Designelement finde ich. Ich habe mich aus Zeitgründen für einen weißen Faden entschieden, ich könnte mir aber auch weiße Karten mit rotem oder grünem Faden vorstellen.

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Aber nicht komplett zunähen! So sähe die Karte ja etwas… fad aus ;-).

Lasst eine kleine Öffnung um euren „Schnee“ oder die „Taler“ einzufüllen. Man könnte auch etwas Streudeko (heißt das so?) kaufen und einfüllen. Entweder einfach goldenes Glitzer, kleine Sterne oder sogar richtige Schneeflocken.

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Zum Schluss nur noch zunähen und fertig! Jetzt schneit es in den Karten! Cool oder?!

Wer keine „Schüttelkarte“ möchte, dann auch einfach ein weihnachtliches Motiv ausschneiden, Transparentpapier drüber und dann kann der Empfänger der Karte ein Teelicht rein stellen und sich am durchscheinenden Licht erfreuen!

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Hm… ok, jetzt wo ich sie nochmal auf dem Foto sehe, sehen sie wirklich aus, wie von einem Kind gebastelt… Aber ich kann ja einfach behaupten, dass Gwenny sie gebastelt hat ;-).

Ich wette, eure Karten werden schöner und ich würde mich freuen, wenn ihr das Ergebnis unter dem #bastelnmitflyingdaddy mit mir teilen würdet!

Einen schönen dritten Advent euch allen!

Geschenkideen

Weihnachten steht vor der Tür und ich könnte mich wirklich zu Tode kaufen… Also, wenn es um Geschenke für Gwendolyn geht. Für Stephie fehlen mir gerade noch die Ideen, aber da verlasse ich mich letztendlich einfach auf mein Gefühl und werde schon das richtige Geschenk finden.

Aber für Gwenny, ja da fällt mir so einiges ein.

Zum Geburtstag hat sie ja schon eine Rutsche bekommen. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich total gegen die Jupiduu Rutsche (wir haben sie in weiß) war. Warum? Kann ich euch nicht sagen… Meiner Meinung nach, brauchten wir keine Rutsche IM Haus. Wofür gibt es denn Spielplätze?! Vielleicht lag es auch daran, dass sie nicht wirklich ein Schnäppchen ist oder, dass sie (laut Instagram) fast in jedem Wohnzimmer steht. Warum wir sie jetzt doch haben hat einen ganz einfachen Grund: unser Besuch im Sonnenschein Laden-Café Anfang November. Dort steht nämlich so eine Rutsche und Gwenny war davon nicht mehr wegzubekommen. Und ich glaube ihr kennt diesen Augenblick, wenn man entscheidet, dass man diesem zauberhaften Strahlen nicht widerstehen kann und den „bestellen“-Button drückt 😉 .Bereut habe ich die Bestellung nicht, auch wenn aus unserem Wohnzimmer jetzt ein zweites Spielzimmer geworden ist.


Ok, daran ist nicht NUR die Rutsche Schuld, sondern auch das knallpinke Prinzessinenspielzelt, das Gwenny noch zum Geburtstag bekommen hat! Auch etwas, was ich NIE gekauft hätte, aber da kennt wohl jemand die Vorlieben von kleinen Mädchen echt gut und hat hier voll Gwennys Geschmack getroffen…

Was ich auf jeden Fall auch noch kaufen werde, sind diese Bauklötze aus Kork. Vor ein paar Wochen habe ich darüber in einer Zeitung gelesen und war sofort begeistert. Kork ist für mich bei Inneneinrichtung ein echtes No-Go, aber das Material ist schon etwas ganz besonderes. Leider habe ich die Klötze noch nirgends testen können, doch ich stelle es mir ganz toll vor, wie sie sich anfassen und bespielen lassen.

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Ach ja, wir haben zwar schon einen im Flamingo-Design, aber dieser Play&Go Sack wird auch noch bei uns einziehen. Ja ja, Gwenny ist ein Mädchen, aber die spielen doch auch mal mit Autos und auch, wenn ich als Kind nie so eine Straßenkarte als Teppich hatte, finde ich dieses „Muster“ echt cool. Wir nutzen den einen Sack, den wir schon haben total viel, vor allem um mal Spielzeug vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer zu bringen. Wenn Eltern von älteren Kindern zu Besuch kommen, dann meinen die immer, dass uns dieser Sack/Spieleteppich vor allem im Lego-Alter retten wird. Doch genau so schmerzhaft wie Lego-Steine sind doch auch diese kleinen harten Hotwheels Autos… Bei meiner Oma hatten wir früher gefühlt hundert solcher Autos, die teilweise schon von meinem Papa bespielt wurden. Doch bis die immer alle wieder in ihrer Kiste waren, das hat ewig gedauert… Hätten wir doch damals nur schon so einen Straßenkartensack gehabt 😉 .

Vor zwei Wochen haben wir meine Schwiegermutter morgens zu Aldi geschickt, um Gwennys eigentliches Weihnachtsgeschenk zu kaufen: eine Spielküche! Die steht jetzt im Keller und wartet darauf etwas aufgehübscht zu werden (damit fange ich heute an und berichte euch natürlich ausgiebig darüber 😉 ). Hierfür kann dann jeder, der unserer Kleinen etwas schenken will, eine Kleinigkeit dazu kaufen (eine Riesenauswahl habe ich bei Minamo gesehen).

 

So ein Geschenk ist immer super. Man schenkt eigentlich etwas Großes zusammen und trotzdem hat jeder ein Päckchen, das er überreichen kann.